GRENZEN SIND ERREICHT

Freie Kita-Plätze sind mancherorts knapp

Auch in der Uckermark muss man auf den gestiegenen Betreuungsbedarf in Kindertagesstätten reagieren. Besonders in den Städten.
Michaela Kumkar Michaela Kumkar
Besonders in den Städten der Uckermark ist der Bedarf an Kita-Plätzen größer als erwartet.
Besonders in den Städten der Uckermark ist der Bedarf an Kita-Plätzen größer als erwartet. Monika Skolimowska
Uckermark.

In uckermärkischen Kitas wird es langsam eng. Einige platzen sozusagen aus den Nähten. Laut Kita-Bedarfsplan des Landkreises gibt es in diesem Jahr Probleme in Schwedt, Angermünde, Prenzlau, Templin, Lychen und im Amtsbereich Gartz. Überall dort könne der Bedarf an Kita-Plätzen selbst durch flexible Kapazitätsanpassungen nicht sichergestellt werden.

Stadt Lychen will zweite Kita bauen

Schwierig ist die Situation momentan beispielsweise in Lychen. Dort betreibt der DRK-Kreisverband Uckermark West/Oberbarnim e. V. die Integrative Kneipp-Kita „Cohrs-Stift“. Auf der Warteliste stünden mehr Wünsche als in der Regel Plätze vorhanden sind, so Vorstandsvorsitzender Nico Brückmann. In der Einrichtung können 114 Mädchen und Jungen betreut werden. Inzwischen sei diese Zahl durch eine Ausnahmegenehmigung auf 124 erhöht worden, erläuterte Nico Brückmann. Dafür habe man allerdings räumliche Einschränkungen vornehmen müssen. Das bringe qualitative Einbußen in der Betreuung mit sich. Auf Dauer sei das kein Zustand. Um die Situation zu entspannen, will die Stadt Lychen deshalb eine zweite Kita bauen.

 

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