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Garagenbesitzer am Aschplatz in heller Aufregung

Die dunkle Jahreszeit ermutigt Langfinger. In der Nacht zu Mittwoch haben sie es auf insgesamt sechs Garagen im Komplex Aschplatz in Prenzlau abgesehen.

Polizeiobermeister Marco Schibull blickt in die aufgebrochene Garage. Sie ist leer.
Lisa Walter Polizeiobermeister Marco Schibull blickt in die aufgebrochene Garage. Sie ist leer.

Dabei sind die Garagenbesitzer dort besonders sensibilisiert. Einige von ihnen sind bis in die Abendstunden vor Ort, andere fahren auf dem Weg zur Arbeit Am Bruch abseits der Neubrandenburger Straße vorbei, um nach dem Rechten zu schauen. So bemerkten sie am 27. November, dass sich in der vergangenen Nacht wieder Unbekannte auf dem Gelände herumgetrieben haben müssen. An sechs Garagen hatten sie ihr Einbruchswerkzeug zum Einsatz gebracht. An fünf Toren gelang es den Ganoven, kleine Holzstücke herauszubrechen. Offenbar wollten sie zunächst - auf der Suche nach lohnender Beute - einen Blick in die Garagen werfen. Eine Garage haben sie dann tatsächlich gewaltsam aufgebrochen. Die Spuren am aufgebrochenen Schloss deuten auf den Einsatz einer Brechstange hin. Polizeiobermeister Marco Schibull, der vor Ort Spuren sichert, kann bisher noch nicht mit Sicherheit sagen, ob aus der Garage ein Fahrzeug verschwunden ist. . Niemand der Garagennachbarn weiß mit Sicherheit, ob sich überhaupt ein Auto und weitere Wertsachen in der Garage befunden haben. Der Besitzer, der die Garage erst kürzlich gepachtet haben soll, weiß bisher noch nichts von seinem "Glück" und wird derzeit noch ausfindig gemacht.

Nur wenige Tage liegt eine Einbuchserie in einen anderen Garagenkomplex in der Kreisstadt zurück.  "Dabei sind die Garagen in solchen Anlagen wie jene am Aschplatz bereits sehr gut gesichert. Aber das heißt nicht, dass Diebe sich davon abschrecken lassen und es nicht doch wieder probieren", so Polizeiobermeister Marco Schibull.