Kontrollen angekündigt

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Gefahr durch Wildparker am Prenzlauer Seebad

Nachmittags vor dem Seebad: Knöllchen an der Uckerpromenade für Falschparker, die zum Seebad wollen.
Nachmittags vor dem Seebad: Knöllchen an der Uckerpromenade für Falschparker, die zum Seebad wollen.
Benedikt Dittrich

Das Bad in Prenzlau ist voll, der Parkplatz davor auch. Einige Autofahrer parken deswegen auf dem Grünstreifen. Ein gefährlicher Verstoß.

Dieser Tage vor dem Prenzlauer Seebad: Es herrschen über 30  Grad Celsius im Schatten. Hochbetrieb im Bad und auf dem Parkplatz. Es ist so voll, dass Autofahrer auf den Grünstreifen zwischen Straße und Radweg ausweichen und dort parken. Eine Ordnungswidrigkeit, die 25 Euro kostet.

Doch es ist mehr als das: Während Eltern mit Kinderwagen in Richtung Eingang unterwegs sind und Fahrradfahrer in beide Richtungen am Seebad vorbeifahren, gibt es nach Auskunft der Stadtverwaltung immer wieder brenzlige Situationen, weil Autofahrer beim Ein- oder Ausparken Passanten fast übersehen.

Vorgesehene Parkplätze zum Teil noch frei

Nachmittags parken dieser Tage häufig 15 bis 20 Fahrzeuge regelwidrig. Obwohl an der Einfahrt zum Parkplatz Zettel auf das Parkverbot hinweisen und in maximal 700 Metern Entfernung noch freie Parkplätze vorhanden sind.

Die Verwaltung hat deswegen stärkere Kontrollen vor dem Seebad angekündigt – das Ordnungsamt verteilt mehrmals am Tag an verschiedenen Stellen in der Stadt Knöllchen, auch am Seebad-Parkplatz.