KREISTAG

Geldsegen für Kommunen in Aussicht

Die Kreisverwaltung bekommt derzeit zu viel Geld von den Kommunen. Nach Berechnungen der Verwaltung könnte die Kreisumlage kräftig sinken.
Benedikt Dittrich Benedikt Dittrich
Landrätin Karina Dörk (CDU) hat eine Senkung der Kreisumlage um fast fünf Prozent in Aussicht gestellt.
Landrätin Karina Dörk (CDU) hat eine Senkung der Kreisumlage um fast fünf Prozent in Aussicht gestellt. Horst Skoupy
Prenzlau.

Die Verwaltung des Landkreises hat gerechnet: In der Uckermark könnte die Kreisumlage um beinah fünf Prozent sinken. Der Prozentsatz ergibt sich aus dem tatsächlichen Finanzbedarf für die Institutionen der Kreisverwaltung, den die Kämmerei nun beziffert hat.

Demnach könnte die Umlage von aktuell 45,9 Prozent auf 41 sinken, erklärte Landrätin Karina Dörk am Mittwoch bei der Sitzung des Kreistags. Die Kreisumlage ist mit die wichtigste Einnahmequelle für den Landkreis. Der Prozentsatz wird vom Kreistag per Beschluss festgesetzt, die Grundlage ist die Haushaltsprognose. Da die Einnahmen der Kommunen abhängig von den Steuereinnahmen sind, lässt sich die Summer vorab nie genau bestimmen.

Die Wirtschaft hatte sich in der Vergangenheit besser als erwartet entwickelt, weshalb die Kommunen mehr Steuern einnahmen und deswegen auch mehr an den Kreis abführen mussten. Der Überschuss soll nun wieder an die Kommunen zurückfließen. Der Nachtragshaushalt wird voraussichtlich im Dezember beschlossen.

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