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Genehmigung für Boryszew-Werk erteilt

So soll der neue Standort im Gewerbegebiet Nord aussehen.
So soll der neue Standort im Gewerbegebiet Nord aussehen.
Jagiello

Ein verheerender Brand hat die Hallen des Autoteilezulieferers in Prenzlau größtenteils zerstört. Nun wurde grünes Licht für den Neubau gegeben. Es ist zudem noch mehr geplant.

Der polnische Automobilzulieferer Boryszew kann jetzt mit dem Neubau seiner 2015 abgebrannten Produktionsstätte in Prenzlau loslegen. Am Freitag erteilte das Landesumweltamt die notwendige Zulassung für einen vorzeitigen Baustart, wie das Umweltministerium in Potsdam mitteilte. Damit könne verhindert werden, dass das Unternehmen Aufträge an Zulieferer verlieren könnte. Ein Feuer hatte im vergangenen April große Teile der Produktionsstätte in Prenzlau zerstört. Bereits im Oktober dieses Jahres könnten die ersten Gebäude stehen, sagte der Geschäftsführer der Boryszew Oberflächentechnik Deutschland GmbH, Lutz Suhrbier, vor Kurzem.

Vor der Zulassung hatte es beim Land ein Immissionsschutzverfahren zu dem Standort gegeben. Dabei geht es unter anderem um Schutz vor Lärm und Gerüchen. In den Bau der neuen Stätte, wo Kunststoffteile für die Automobilindustrie hergestellt werden sollen, werden mehr als 21 Millionen Euro investiert, wie es weiter hieß. Das Land beteilige sich mit rund 4 Millionen Euro. Die Zahl der Arbeitsplätze werde aufgestockt auf mindestens 350. Davor seien es rund 60 weniger gewesen.