Baustraße abgeriegelt

Giebel droht zu kippen

Ein Einsatz der Feuerwehr sorgte Sonnabendmittag in Prenzlau für Aufsehen. Von der Wand eines Mehrfamilienhauses hatte sich die Verkleidung gelöst. Unklar war, ob auch das Mauerwerk beschädigt war und Einsturzgefahr bestand.
Ivonne Hackbarth Ivonne Hackbarth
Mit Einreißhaken in luftiger Höhe beseitigten Roland Thom und Christian Linke die Wandverkleidung, um sich das Mauerwerk genauer anzuschauen.
Mit Einreißhaken in luftiger Höhe beseitigten Roland Thom und Christian Linke die Wandverkleidung, um sich das Mauerwerk genauer anzuschauen. Ivonne Hackbarth
Einsatzleiter Sven Wolf (links) hatte alles im Blick.
Einsatzleiter Sven Wolf (links) hatte alles im Blick. Ivonne Hackbarth
Vom Giebel des Mehrfamilienhauses in der Prenzlauer Baustraße hatte sich das Styropor gelöst. Es schaukelte im Wind und drohte, auf den Gehweg und die Straße herab zu stürzen.
Vom Giebel des Mehrfamilienhauses in der Prenzlauer Baustraße hatte sich das Styropor gelöst. Es schaukelte im Wind und drohte, auf den Gehweg und die Straße herab zu stürzen. Ivonne Hackbarth
Zu Einsatz kam der Bronto Skylift, eine ausfahrbare Leiter.
Zu Einsatz kam der Bronto Skylift, eine ausfahrbare Leiter. Ivonne Hackbarth
In 15 Metern Höhe schaukelte das Styropor des Giebels gefährlich im Wind.
In 15 Metern Höhe schaukelte das Styropor des Giebels gefährlich im Wind. Ivonne Hackbarth
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Prenzlau.

In voller Besetzung ist die Prenzlauer Feuerwehr am Sonnabend kurz nach 12 Uhr in die Baustraße ausgerückt. Passanten alarmierten die Einsatzkräfte, nachdem sich das Styropor von einer Hauswand gelöst hatte. Es schaukelte gefährlich im Wind und drohte, auf den Gehweg und die viel befahrene Straße herab zu stürzen.

Mit einer ausfahrbaren Leiter, dem sogenannten Bronto Skylift, schauten sich die Kameraden den Schaden am Giebel in etwa 15 Metern Höhe genauer an. Sie mussten sicher gehen, dass das Mauerwerk nicht beschädigt war und die Bewohner des Mehrfamilienhauses nicht evakuiert werden mussten. Schließlich konnte Einsatzleiter Sven Wolf Entwarnung geben.

Während des Einsatzes war die Baustraße von der Kreuzung an der Polizeiwache in Richtung Babette-Kreuzung voll gesperrt. Das sorgte für Verkehrsbehinderungen. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Geschehen der Feuerwehrleute.