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„Große Woge“ thront auf neuem Fundament

Geschäftsführer Horst Schwanke (rechts) und Polier Bernd Riedel von der Prenzlauer Hochbau GmbH bei letzten Arbeiten am neuen Sockel.
Geschäftsführer Horst Schwanke (rechts) und Polier Bernd Riedel von der Prenzlauer Hochbau GmbH bei letzten Arbeiten am neuen Sockel.
Uwe Werner

Ein Trupp Bauleute sorgte am Montag bei vielen Passanten am Unteruckersee für Interesse. „Was passiert denn da mit der Skulptur, fragten sie sich. Wir haben nachgefragt.

Am Montagvormittag machte sich ein Trupp Bauleute mit mehreren Fahrzeugen, darunter ein Lkw mit Kranausleger, an diesem Kunstwerk zu schaffen. Für kurze Zeit schwebte die „Große Woge“ sogar hoch über ihrem angestammten Platz. „Wir arbeiten im Auftrag der Stadtverwaltung“, klärte der Geschäftsführer der Prenzlauer Hochbau GmbH Horst Schwanke auf. Das Kunstwerk wird auf einen Sockel aus Stahlbeton gesetzt. In Kooperation mit der Schlosserei Schablack wurden zwei Stahltraversen eingearbeitet und auf dem alten Fundament verankert, um die Standfestigkeit zu erhöhen. In einem Karree von vier mal vier Metern werde jetzt noch ein 35 Zentimeter hoher Zaun um das Kunstwerk gesetzt.

„Bis Ende der Woche werden von einer Prenzlauer Gärtnerei zwischen Sockel und Zaun noch kleinwüchsige Berberitzen-Sträucher zur Begrünung gepflanzt. So ist der Sockel verdeckt und das Kunstwerk vor Vandalismus geschützt, aber der unverstellte Blick darauf ist sicher gestellt“, sagte Schwanke. Die „Große Woge“ hatte der Künstler Volkmar Haase 1991 geschaffen. 2015 konnte sie dank der Spendenbereitschaft vieler Firmen und Bürger von der Stadt Prenzlau angekauft werden.