BÖSCHUNGSBRAND

Großeinsatz durch Fehlalarm bei Prenzlaus Feuerwehr

Feuerwehrleute suchten am Donnerstag die Bahngleise in der Kreisstadt nach einem Feuer ab. Ein Indiz machte einen Brand unwahrscheinlich.
Benedikt Dittrich Benedikt Dittrich
Feuerwehrkräfte rückten in Prenzlau vergeblich zu einem Einsatz aus.
Feuerwehrkräfte rückten in Prenzlau vergeblich zu einem Einsatz aus. Archiv Nk
Prenzlau.

Die Prenzlauer Feuerwehr ist am Donnerstagmorgen durch einen Fehlalarm an den Bahngleisen in der Stadt auf Trab gehalten worden. Stadtbrandmeister Sven Wolf kam die Brandmeldung von Anfang an komisch vor. Es hatte geregnet, ein Böschungsbrand erschien ihm deshalb unlogisch. Er sollte Recht behalten – zumindest konnte die Feuerwehr an der Bahn keine brennenden Sträucher entdecken.

Feuerwehr mit vier Fahrzeugen im Einsatz

Allerdings rückten vier Fahrzeuge und 20 Einsatzkräfte in Richtung Bahngleise aus. An beiden Seiten der Gleise hielten die Prenzlauer Kameraden nach Rauch oder Flammen Ausschau, konnten aber nichts entdecken. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte um kurz nach 8 Uhr, eine knappe Stunde später waren die Löschfahrzeuge zurück im Gerätehaus an der Grabowstraße.

Noch kein Grund für Fehlalarm bekannt

Die Einsatzstärke rechtfertigt Wolf mit der Gefahr für die Zugverbindung: Wenn die Kupferdrähte im Feuer schmelzen, sind Störungen und Zugausfälle die Folge. Das sollte vermieden werden. Über die Ursache, warum jemand einen Brand vermutete, kann die Feuerwehr nur spekulieren. Möglich wäre, dass bei Arbeiten in der Nähe Staub produziert wurde, was Anwohner für Rauch hielten.

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