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43 Feuerwehrleute gefordert

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Großeinsatz wegen verbrannten Essens

Die Feuerwehrkräfte gingen zunächst von einem größeren Brand aus.
Die Feuerwehrkräfte gingen zunächst von einem größeren Brand aus.
Archiv Ukk

Wenn es in Wohnhäusern qualmt, rückt die Feuerwehr in der Regel mit großem Gerät an. Am Sonntag war es in Prenzlau soweit.

Zu einem Großeinsatz sind am Sonntagmittag kurz vor 13 Uhr 43 Kameraden der Prenzlauer Stadt- und der Dedelower Ortswehr mit ihren Einsatzfahrzeugen ausgerückt. Dazu kamen Rettungswagen und Polizei.

In der sechsten Etage eines Mehrgeschossers im Georg-Dreke-Ring in Prenzlau hatten zuvor mehrere Rauchmelder angeschlagen. Qualm hatte sich in den Wohnungen breit gemacht, dessen Quelle zunächst unklar war. Anwohner hatten die Einsatzkräfte informiert. Eine Familie soll besonders von dem Rauch betroffen gewesen sein. Zum Glück hatten Anwohner und Freunde schnell reagiert, die Fenster geöffnet und für ausreichend Lüftung gesorgt, schilderten Passanten.

Die herbeigeeilte Feuerwehr hatte nur noch das betroffene Haus zu kontrollieren und der Ursache für die Rauchentwicklung auf den Grund zu gehen. Vermutet wurde verbranntes Essen in einer der unteren Etagen als Ausgangspunkt. Dort hatten die Brandmelder allerdings nicht angeschlagen. Das Geschirr soll beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits abgewaschen gewesen sein.

Der Rauch muss sich durch die Lüftungskanäle bis in den sechsten Stock bewegt haben und dort ausgetreten sein. Der Rettungsdienst untersuchte zur Sicherheit die vom Qualm überraschte Familie. Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit abgebrochen werden.