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Helfer in eigener Mission

Der große Versammlungsraum der THW-Ortsgruppe Prenzlau wird leer geräumt. Tische werden gleich im Doppelpack zum Auto getragen.
Der große Versammlungsraum der THW-Ortsgruppe Prenzlau wird leer geräumt. Tische werden gleich im Doppelpack zum Auto getragen.
Monika Strehlow

Technik, die mangels Platz im Freien stehen musste, unzureichende Sanitäranlagen - die Bedingungen des Technischen Hilfswerks in Prenzlau waren mit den Jahren immer schlechter geworden. Das wird jetzt alles anders.

Die Prenzlauer Ortsgruppe der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) packt ihre Koffer. Die 49  Helfer verlassen jedoch nicht die Kreisstadt, sondern ziehen in ein größeres Objekt in der Nachbarschaft um. Lange hatten sie auf mehr Platz für die Technik gehofft. Als zum Beispiel ein neuer Mehrzweck-Lkw kam, musste der draußen abgestellt werden, erklärt Ortsbeauftragte Ilona Köster. „Da wurde eine Batterie geklaut. Irgendwann riss die Plane ein und der Reparaturbedarf stieg.“

Jetzt profitierte Prenzlau von einem neuen Bau- und Sanierungsprogramm des Bundes-THW. Für die Sanierung und Anmietung mehrerer Liegenschaften waren zum Jahreswechsel die Mittel um vier Millionen Euro aufgestockt worden. Der Prenzlauer Ortsverband gehörte zu den Standorten auf einer Prioritätenliste des THW. Nach fünf Monaten Umbau gibt es nun nicht nur größere Büros für Ortsbeauftragte, Stellvertreter und Schirrmeister sowie endlich auch Duschen und mehr WC für die wachsende Zahl weiblicher Mitstreiter. Am neuen Standort findet jetzt auch der gesamte Fuhrpark Platz in einer großen Halle.