Badeseen

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Herrscht Blaualgengefahr in der Uckermark?

Im Wasser haben Blaualgen ein eher grünliches Erscheinungsbild.
Im Wasser haben Blaualgen ein eher grünliches Erscheinungsbild.
Ralf Hirschberger

Derzeit liegen ist es richtig warm. Mit Abkühlung locken die Badeseen. Doch dabei sind bestimmte Risiken nicht prinzipiell auszuschließen.

In der bislang wärmsten Woche des Sommers in der Uckermark geht es für viele Menschen an die Badeseen. Doch erst kürzlich sorgte einer der Seen für negative Schlagzeilen. Anfang Juli wurden Badegäste am Unteruckersee im Seebad Prenzlau vor einem Blaualgenbefall gewarnt. Und so stellt sich die Frage: Wie hoch ist die Blaualgenbelastung in den öffentlichen Badeseen der Uckermark?

Aktuell keine Belastungen gemeldet

An den vom Gesundheitsdienst überwachten Badestellen des Landkreises Uckermark gebe es derzeit keine massenhaften Blaualgenansammlungen, schreibt Dr. Michaela Hofmann, Amtsärztin des Landkreises Uckermark. Dieses Attest bestätigen auch die drei Beratungsstellen für Badegewässer in der Region. Weder in Templin noch in Prenzlau oder Angermünde bestehen Vorwarnungen für Badegäste.

Lage kann sich innerhalb weniger Stunden ändern

Gleichzeitig mahnt der Gesundheitsdienst aber zur Vorsicht. Wegen der wechselnden Witterungsverhältnisse könne sich die Belastung mit Blaualgen schon innerhalb weniger Stunden verändern, betont die Pressestelle. Bei ersten Anzeichen einer Blaualgenbelastung entnimmt der Gesundheitsdienst sofort eine Wasserprobe, erläutert die Landkreisverwaltung.

Das letzte Badeverbot liegt Jahre zurück

Erst im allerletzten Schritt jedoch würde ein Badeverbot ausgesprochen. Doch dies sei schon seit Jahren nicht mehr erforderlich gewesen, versichert die Amtsärztin. Zum jetzigen Zeitpunkt steht dem Badevergnügen also nichts im Wege.