TROCKENPERIODE

Hoher Mineralwasser-Absatz in Prenzlau

Getränkehersteller warnen vor Engpässen, bitten um Pfandflaschen. Die Trinkwasser-Versorgung ist in Prenzlau aber doppelt gesichert.
Benedikt Dittrich Benedikt Dittrich
Rewe-Inhaber Matthias Becker (links) befürchtet keinen Engpass beim Mineralwasser - Mitarbeiter wie Jürgen Gottschalk müssen aber mehrmals täglich die Regale auffüllen.
Rewe-Inhaber Matthias Becker (links) befürchtet keinen Engpass beim Mineralwasser – Mitarbeiter wie Jürgen Gottschalk müssen aber mehrmals täglich die Regale auffüllen. Benedikt Dittrich
Uckermark.

Bei der anhaltenden Hitze wird mehr getrunken. Das bringt auch Mitarbeiter in Supermärkten ins Schwitzen: Die Regale mit Mineralwasser müssen mehrmals täglich aufgefüllt werden. Und wenn eine Lieferung ausfällt, wird es auch mal eng.

Der Lidl-Markt an der Stettiner Straße in Prenzlau warnt vor Lieferschwierigkeiten und deswegen vor einem reduzierten Sortiment. So kann es dazu kommen, dass ein Produkt mit viel Kohlensäure gerade nicht im Regal steht. Andere Sorten sind aber weiterhin in großen Mengen vorhanden.

Im Rewe-Markt an der Steinstraße ist das Lager gut gefüllt, aber die Getränke werden teilweise schon in den Gängen gelagert, um die Regale schneller wieder auffüllen zu können. Als am Wochenende eine Lieferung ausfiel, wurde es tatsächlich eng am Montagabend – dafür sei am Dienstag aber entsprechend mehr Wasser geliefert worden, erklärt Inhaber Matthias Becker.

Außerdem gibt es noch Wasser aus der Leitung: Die Stadtwerke sind nach eigenen Angaben noch lange nicht am Kapazitätslimit.

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Kommentare (1)

Oder Hahnenwasser, wie man in der Schweiz sagt. Es ist nicht schlechter, oft sogar besser. Und es muss nicht sinnlos herangekarrt und herumgeschleppt werden!