Streit eskaliert
Asylbewerber verprügeln junge Uckermärker

Verdächtige mit arabischem Hintergrund sollen zwei Uckermärker verprügelt haben. (Symbolbild)
Verdächtige mit arabischem Hintergrund sollen zwei Uckermärker verprügelt haben. (Symbolbild)
Karl-Josef Hildenbrand

Nach einer Schlägerei in Schwedt ermittelt die Polizei gegen Asylbewerber aus Syrien und Algerien. Es geht um gefährliche Körperverletzung.

In der Oderstadt Schwedt ist am späten Donnerstagabend ein Streit eskaliert. Polizeiangaben zufolge war es „Am Landgrabenpark” zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen, an der zwei deutsche und vier ausländische Jugendliche beteiligt waren.

Doch es blieb offenbar nicht bei bösen Worten. In der Folge wurden die 17 und 19 Jahre alten Deutschen von ihren Kontrahenten geschlagen und getreten. Erst als gedroht wurde, die Polizei zu rufen, ließen die Asylbewerber von ihren Opfern ab und verschwanden. Die Schwedter holten daraufhin Hilfe.

Polizei stellt Flüchtige

Die hinzugerufenen Beamten konnten die Tatverdächtigen stellen. Bei ihnen handelte es sich nach Aussagen der Polizeidirektion Ost um drei Syrer und einen Algerier im Alter zwischen 18 und 20 Jahren. Sie müssen sich jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Einen Monat zuvor hatte es hier schon einmal Handgreiflichkeiten gegeben. Bei der Schlägerei erlitt einer der Beteiligten, ein 30-jähriger Mann, eine Gesichtsverletzung, welche im Krankenhaus behandelt werden musste.