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Kartoffeln wachsen nicht im Supermarkt

Gerlind Korb sammelt mit Schülern auch Kartoffeln auf dem Feld. Die Regionalbeauftragte wirbt unermüdlich für die sogenannten grünen Berufe.
Gerlind Korb sammelt mit Schülern auch Kartoffeln auf dem Feld. Die Regionalbeauftragte wirbt unermüdlich für die sogenannten grünen Berufe.
Monika Strehlow

Bei der Jobwahl steht die Landwirtschaft meist ganz hinten auf der Wunschliste. Dabei bietet die Branche eine attraktive Perspektive. Gerlind Korb rührt für ihren Verein die Werbetrommel und will jungen Leuten das Leben und Arbeiten im Dorf schmackhaft machen.

Dass Kühe nicht lila sind, Kartoffeln nicht im Supermarkt wachsen und Eier kein Spielzeug im Bauch haben, wissen eigentlich die meisten Kinder. Doch wer von den Kleinen hat sich schon ernsthaft Gedanken darüber gemacht, dass ihre Traumberuf in der Landwirtschaft zu finden sein könnte? Dabei gibt es 14 sogenannte grüne Berufe, sagt Gerlind Korb. Als Regionalbeauftragte der brandenburgischen Initiative Landaktiv wirbt sie seitzehn Jahren in der Uckermark und im Barnim um Fachkräftenachwuchs.

Mit jährlich neuen Wettstreits soll die Neugier der Mädchen und Jungen geweckt werden. In diesem Jahr können in der Neuauflage vor allem kreative Modellbauer zum Zuge kommen. Auf einer Grundplatte von 40 mal 60 Zentimetern sollen die Kinder eine Szene gestalten, wie sie sich Arbeit und Leben auf dem Land oder in der Landwirtschaft vorstellen. Den Gewinnern winken Preise: So stehen ein Besuch der Bundesgartenschau 2015, eine Tagesexkursion und ein Klassenfrühstück in Aussicht. Wer am Wettbewerb „Grüne Berufe“ teilnehmen möchte, muss sich unter www.land-aktiv.de anmelden. Einsendeschluss ist der 30.  April.