Anwohner genervt
Kein Ende der nächtlichen Beleuchtung in Sicht

Aus Sicherheitsgründen werden bei Windrädern in der Nacht Blinklichter angeschaltet. 
Aus Sicherheitsgründen werden bei Windrädern in der Nacht Blinklichter angeschaltet.
Kai Horstmann

Wegen immer mehr Windrädern steigt die Belästigung der Anwohner durch die Warnlichter. Jetzt zeigen die Anlieger immer weniger Verständnis.

Immer mehr Uckermärker fühlen sich durch die nachts blickenden Warnlichter an den Windrädern genervt. Dabei sollten diese in der Uckermark schon längst abgeschaltet worden sein. Möglich machen sollte das ein Projekt der Firma Enertrag. Mithilfe eines Radarsystems sollen die Blinklichter erst dann angeschaltet werden, wenn ein Flugzeug auf die Windräder zufliegt.

Versprechen noch nicht erfüllt

Enertrag setzte sich als Ziel, bis zum Ende des Jahres 2017 die Blinklichter abzuschalten. Womit das Unternehmen nicht gerechnet hatte, war, dass man ihm die benötigten Fördergelder nicht zubilligte. Zudem gibt es noch andere Windenergieparkbetreiber, die sich nicht um eine Abschaltung bemühen. Enertrag möchte aber unbedingt sein Versprechen einhalten. Damit die Windenergie mehr an Zustimmung gewinnt, bemüht sich das Unternehmen weiter, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden. Notfalls, so ein Projektleiter, auf eigene Kosten.

Kommentare (1)

Die Windindustrie hat doch ordentlich verdient an den Windrädern,die der Bevölkerung vor die Nase gesetzt wurden. Jetzt will sie noch Fördergeld dafür haben,dass ihre Blinklichter nur noch blinken,wenn es notwendig ist. So sind teile der Industrie,erst kassieren und der Rest soll dann wieder der Steuerzahler bezahlen.