Feuerwehr Warnitz braucht ein Boot

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Kein Rettungsboot auf dem Oberuckersee

Der Bericht über den Rettungseinsatz, bei dem Luftballons aus dem Oberuckersee geborgen wurden, brachte unseren Karikaturisten auf diese Idee.
Der Bericht über den Rettungseinsatz, bei dem Luftballons aus dem Oberuckersee geborgen wurden, brachte unseren Karikaturisten auf diese Idee.
Max-Otto Stoye

Bei Unfällen auf dem Wasser müssen Retter schnell vor Ort sein. Schwierig wird es, wenn die Feuerwehr erst ein Boot beschlagnahmen muss.

Ein Einsatz am Montag offenbarte, dass der Feuerwehr Warnitz wichtige Ausrüstungsgegenstände nicht zur Verfügung stehen. So rückte die Wehr zu einem Einsatz auf dem Oberuckersee aus, bei dem vermutet wurde, dass dort ein Gleitflieger versunken sei. Weil die Wehr kein Boot besitzt, beschlagnahmten die Kameraden in ihrer Not ein Tretboot an einer Badestelle. Neben dem Tretboot kam ein Boot zum Einsatz, dass die Warnitzer Kameraden gut kennen. Die Feuerwehr Gramzow rückte mit einem Schlauchboot an, dass sie 2015 der Feuerwehr Warnitz übergeben hatten. Doch nach einem Jahr wurde das Boot zurückgegeben, weil das Boot laut der Feuerwehr für Rettungsmaßnahmen auf den Oberuckersee unbrauchbar ist.

Zum Glück war der Einsatz ein Fehlalarm

Seit 2010 hoffen die Kameraden aus Warnitz auf ein richtiges Boot, dass für den Einsatz auch wirklich geeignet ist. Doch das Amt Gramzow konnte bislang noch keine Zusage treffen. Das Amt muss mit ihren Ausgaben sehr gezielt umgehen, ist sich aber darüber klar, eine Lösung finden zu müssen.