BAUDENKMAL SANIERT

Kettenhaus wird Top-Adresse in Prenzlau

Auf diesen Moment hat die Kreisstadt über zweieinhalb Jahre gewartet: Endlich wurde das sanierte Kettenhaus seiner Bestimmung übergeben.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Bauherr Thomas Müller (Mitte) bei der Enthüllung der namensgebenden Kette vorm Eingang.
Bauherr Thomas Müller (Mitte) bei der Enthüllung der namensgebenden Kette vorm Eingang. Claudia Marsal
Dieses alte Wandbild wurde wiederhergestellt.
Dieses alte Wandbild wurde wiederhergestellt. Claudia Marsal
Für einen Euro wurde das Haus einst von der Stadt an den Investor verkauft.
Für einen Euro wurde das Haus einst von der Stadt an den Investor verkauft. Claudia Marsal
Riesenandrang herrschte bei der Einweihung.
Riesenandrang herrschte bei der Einweihung. Claudia Marsal
Naturbelassene Balken machen den Reiz der Wohnungen aus.
Naturbelassene Balken machen den Reiz der Wohnungen aus. Claudia Marsal
Prenzlau.

Für 1,5 Millionen Euro hat Unternehmer Thomas Müller das Kettenhaus von Prenzlau saniert. Bei dem Objekt handelt es sich um das wichtigste barocke Profangebäude, das noch vorhanden ist. Es wurde Mitte des 18. Jahrhunderts als repräsentativer Wohnsitz des damaligen Lehnsherren errichtet und war seit vielen Jahren dem Verfall preisgegeben. Nur das Engagement des neuen Besitzers bewahrte das Kettenhaus vor dem bereits beantragten Abriss. Unterstützung erfuhr der Investor dabei von vielen Stellen.

Fast zur Hälfte bezuschusst

Allein der Zuschuss von Bund, Land und Stadt belief sich auf 700 000 Euro, also fast die Hälfte der Gesamtsumme. Immerhin 120 000 Euro davon hatte die Kommune zu schultern.

Respekt für saniertes Bauwerk

Was Thomas Müller mit Unterstützung seiner Architekten, Statiker, und Bauleute aus dem Baudenkmal gemacht hat, nötigte den Besuchern der Einweihung höchsten Respekt ab. Es wunderte niemanden, dass die sechs Wohnungen bereits vergeben sind. Das Kettenhaus dürfte künftig eine der Top-Adressen der Stadt werden, so das Fazit.

 

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