Unsere Themenseiten

:

Kick bei Blitz und Donner

Stefan Turner versucht den Ball für den FSV Rot-Weiß mit starkem Einsatz im Spiel zu halten.  FOTO: N. Hannemann

VonNico HannemannDer Altherren-Elf des FSV Rot-Weiß Prenzlau gelingt im Uckerstadion nur ein 1:1 gegen die SG Gartz/Tantow.Prenzlau.Der Wettergott meinte es ...

VonNico Hannemann

Der Altherren-Elf des FSV Rot-Weiß Prenzlau gelingt im Uckerstadion nur ein 1:1 gegen die SG Gartz/Tantow.

Prenzlau.Der Wettergott meinte es nicht gut, pünktlich mit dem Anpfiff begann der schauerartige Regen. Unter Blitz und Donner in der Anfangsviertelstunde fanden die Gäste besser in die Partie. Eine verunglückte Flanke von Robert Grzebinski senkte sich tückisch auf den Querbalken. FSV-Keeper Dirk Maziarczyk im Glück (5.). Dann verlief die Begegnung fast nur in eine Richtung, in die des SG-Tores. Die Gäste standen kompakt in der Defensive und spekulierten im Offensivspiel auf Fehler des Gegners. Viele Möglichkeiten erspielten sich die Rot-Weißen trotz drückender Überlegenheit nicht. Die beste Chance vergab Kai Fischer aus elf Metern, als er frei stehend verzog (14.). Im weiteren Verlauf verteidigten die Gäste gut, die Prenzlauer agierten jedoch ideenlos. Wenn etwas auf das Gehäuse von Gerd Blum kam, war es eine sichere Beute des Keepers.
Nach der Pause verschliefen die Kreisstädter den Auftakt. Der routinierte FSV-Kapitän Klaus-Dieter Eisenhuth verlor in der eigenen Hälfte den Ball und ermöglichte das 0:1 durch James Sebbin (48.).
Die Taktik der Gäste schien aufzugehen. Wenig später tauchte halb links vor dem Tor Sebastian Kühn auf. Sein Schussversuch strich knapp am Tor vorbei (51.). Anschließend sortierten sich die Platzherren besser und übernahmen die Regie. Sie scheiterten aber mit der finalen Idee mehrfach an der vielbeinigen Gästeabwehr. Kurz vor Ende der Partie fand ein geniales Anspiel dann aber Stefan Turner, der nicht zögerte und zum längst verdienten 1:1-Ausgleich traf (72.).
Dabei blieb es am Ende auch. Beide Mannschaften zeigten sich unzufrieden mit dem Ergebnis. Die Gäste haderten mit dem Schiedsrichter, die Prenzlauer mit sich selbst. „Das Ergebnis ärgert mich sehr, wir konnten unsere Spielstärke nicht in erfolgreiche Abschlüsse ummünzen“, klagte Hans-Jürgen Persecke nach der Partie. In der Liga bleibt das Team von Trainer Jürgen Becker weiter auf Rang sieben und hat weder nach oben noch große Chancen, noch nach unten Sorgen. Naturgemäß liegt der Fokus nun auf dem Pokalfinale am 22. Juni beim FC Schwedt.