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Störung

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Kleiner Schaden sorgt für Chaos bei der Bahn

Das Streckennetz der Deutschen Bahn in Berlin und Brandenburg ist störungsanfällig.
Das Streckennetz der Deutschen Bahn in Berlin und Brandenburg ist störungsanfällig.
Ralf Hirschberger

Eine Oberleitung in Bernau störte am Freitagmorgen den Bahnverkehr in Richtung Uckermark und Ostsee. Es kam zu Verspätungen und Ausfällen.

Am Freitag wurde wieder offenbar, wie fragil das Schienennetz der Deutschen Bahn in Berlin und Brandenburg ist: Ein Oberleitungsschaden in Bernau (Barnim) sorgte für Verspätungen, Chaos und Zugausfälle zwischen der Metropole und dem Nordosten.

Große Probleme in Berlin

Was in der Uckermark nur für Verspätungen und ungewöhnlich leere Züge in Richtung Ostsee sorgte, ließ in der Bundeshauptstadt Touristen und Berufspendler, die auf die Bahn in Richtung Nordosten angewiesen waren, ratlos zurück. Auf der Strecke zwischen Bernau und Berlin konnte der Regionalexpress zwischenzeitlich gar nicht mehr fahren – der komplette Bahnverkehr auf der Trasse kam zum Erliegen.

Keine Ausweichstrecke verfügbar

Ausweichstrecken gibt es nicht, da das Kreuz Karow nach wie vor eine riesige Baustelle ist – über die Gleise im Norden von Berlin führt eigentlich die Zugverbindung in Richtung Angermünde und Prenzlau, die Strecke über Lichtenberg nach Norden ist nur die Ausweichstrecke während der Bauarbeiten. Erst gegen 10 Uhr normalisierte sich der Bahnverkehr wieder.