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Kritik an Container-Plänen bekräftigt

Die Prenzlauer Stadtverwaltung hat den Bauantrag des Landkreises für das Flüchtlingsheim in der Berliner Straße bewilligt. Einverstanden damit ist sie aber nicht.

Für einen Container dieser Art schlagen zwei Millionen Euro zu Buche.
Claudia Marsal Für einen Container dieser Art schlagen zwei Millionen Euro zu Buche.

Das Rathaus Prenzlau hat jetzt die Baugenehmigung für zwei neue Asylheim-Container an der Berliner Straße in Prenzlau erteilt. Ungeachtet dessen erneuerte Bürgermeister Hendrik Sommerse seine Kritik an der Unterbringungspolitik des Landkreises Uckermark.

„Die beiden Container werden circa vier Millionen Euro kosten bei einer Maximalkapazität von 180 Leuten“, rechnete Sommer gegenüber dem Uckermark Kurier vor. Dem gegenüber stehe die mögliche Sanierung des angrenzenden Kasernenkomplexes, welche schätzungsweise drei Millionen Euro kosten würde.

Die Stadt hat beim Eigentümer, einer OHG-Verwaltungsgesellschaft, bereits vorgefühlt. „Dort wäre man bereit, innerhalb von vier bis fünf Monaten dieses Objekt umzubauen und dann an den Kreis zu vermieten. Hier wäre perspektivisch Platz für 270 Menschen.“