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Kühe auf engstem Raum transportiert

Nur wenige Zentimeter Platz nach allen Seiten hatten die Rinder in einem Transporter aus Schleswig-Holstein, den die Polizei auf der A 11 stoppte.
Nur wenige Zentimeter Platz nach allen Seiten hatten die Rinder in einem Transporter aus Schleswig-Holstein, den die Polizei auf der A 11 stoppte.
Ralf Rieck

Aktionswoche bei der Polizei: Von Montag bis Freitag wird auf mehreren Autobahnen überprüft, ob Tiere oder Gefahrgut richtig befördert werden. Für den Fahrer eines Rindertransports wird es jetzt teuer.

Die Sonderüberwachungsgruppe (SÜGR) der Landespolizei Brandenburg kontrolliert täglich den laufenden Verkehr. In dieser Woche werden Tier- und Gefahrguttransporte an den Autobahnen 10, 11und 12. überprüft. Es geht unter anderem um die Sicherung der Ladung und die Fahrzeugsicherheit.

Auf der A 11 stoppte die SÜGR zwischen Chorin und Werbellin einen Viehtransporter aus Schleswig-Holstein, der Rinder auf zwei Ebenen transportiert hatte. Damit auch die obere Etage beladen werden konnte, war das Fahrzeugdach erhöht worden – und ragte über die zugelassenen vier Meter Höhe hinaus. "Rinder dürfen überhaupt nicht zweistöckig transportiert werden", stellt Polizeihauptmeister Karsten Freye klar. "Dafür ist es in den genormten 40-Tonnern einfach viel zu eng." Die Firmenchef saß selbst am Lenkrad, so traf in diesem Fall das saftige Bußgeld auch den richtigen.

Dem Fahrer eines Gefahrguttransporters dagegen, den die Polizei am Mittwoch auf die Raststätte Buckow-Ost leiteten, war nichts vorzuwerfen. Der Mann war auf der Heimtour nach Stettin, nachdem er Schwefelsäure zu einem Zellstoffwerk in die Altmark geliefert hatte. Auch die Fahrzeiten waren nicht zu bemängeln.

Was die Polizei noch bei den Kontrollen festgestellt hat, lesen Sie hier.