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Lachen ist doch die beste Medizin

Bunte Seifenblasen begeisterten die Kindergartenkinder, die vorbeigekommen waren.
Bunte Seifenblasen begeisterten die Kindergartenkinder, die vorbeigekommen waren.
Andrea Dittmar

Bunte Haare, lustige Grimassen und vor allem die rote Nase - Clowns kennt jeder aus dem Zirkus. Andere sorgen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen für viel Spaß. Zwei solcher lustiger Gesellen wurden der Uckermark "geschenkt"

So bunt und laut ging es auf der Terrasse der Prenzlauer Friedrich-Fröbel-Wohnstätte lange nicht zu. Die Bewohner tanzen durcheinander, der kleine Benni steht neben dem Akkordeon und hört Nono begeistert beim Spielen zu. Hella Propella trötet währenddessen das Lied vom „Lieben Augustin“ und geht zu den Zuschauern, die im Rollstuhl sitzen und nicht tanzen können.

Der Besuch der Klinik-Clowns war ein Geschenk der Schwedter Firma Lorenz Dental. „Wir haben im vergangenen Jahr unseren Kunden keine Weihnachtsgeschenke gemacht, sondern wollten etwas spenden. Und da wir in Schwedt und in Prenzlau Niederlassungen haben, sollte es auch etwas für die beiden Orte sein“, erklärt Heike Hammermeister-Friese von Lorenz Dental die Idee.

Na dann: Bis zum nächsten Mal!

Um für viel Lächeln und Lachen zu sorgen, erhielten die Potsdamer Klinik-Clowns die Spende und besuchten die Friedrich-Fröbel-Wohnstätte in Prenzlau und ein Schwedter Alten- und Pflegeheim.

Wohnstättenleiter Peter Köppen brauchte nur eine Geste, um auszudrücken, wie ihm der Besuch der Clowns gefallen hatte: Daumen hoch. Das Selbstverständnis, das die Clowns den behinderten Bewohnern entgegen brachten, freute Köppen. Dass der Termin auf den Kindertag fiel, war dabei keine Absicht. „Wir würden auch wirklich gern wiederkommen. Denn am liebsten sagen wir nicht auf Wiedersehen, sondern: Bis zum nächsten Mal!“