VIELE KRITIKPUNKTE

Lange Bauzeit bei B 198 sorgt für mächtig Ärger

Bei der Sanierung der Bundesstraße B 198 bei Ziethen läuft nicht alles rund. Die Bürger kritisieren nicht nur die anhaltenden Bauarbeiten.
Kai Horstmann Kai Horstmann
Auf der Bundesstraße B 198 bei Ziethen verrichtet die Firma Matthäi nur noch Restarbeiten.
Auf der Bundesstraße B 198 bei Ziethen verrichtet die Firma Matthäi nur noch Restarbeiten. Kai Horstmann
Angermünde.

Das Planfeststellungsverfahren zur Bundesstraße 198 zwischen Angermünde und dem Anschluss Joachimsthal stößt bei den Bürgern auf Unverständnis. Da ist ein Radweg zwischen Klein Ziethen bis kurz vor dem Abzweig der Landstraße L 200 nach Eberswalde ohne jegliche Anbindung. Die Abbiegespur von Angermünde aus hinein ins Dorf wurde weggebaut. Anwohner befürchten einen Unfallschwerpunkt. Aus Sicht des Landesbetriebs für Straßenwesen Brandenburg (LSB) wurde die Verkehrsgeschwindigkeit dadurch verringert und die Ortseinfahrt nach dem neuesten Standard gebaut.

Straßensperrung zu lange

Ebenfalls für Kritik sorgt die lange Bauzeit. Laut Gerüchten lagen dem Straßenbauamt bei Baubeginn nicht alle Genehmigungen vor. Deshalb konnte die Baufirma Matthäi ihre Arbeiter nicht richtig einsetzen. Doch das bestreitet der LSB und spricht von Schwierigkeiten in Grundstücksfragen in den ersten Wochen nach offiziellem Baubeginn im Juni 2017. Dagegen lehnt die Baufirma Matthäi eine Verantwortung für die Bauverzögerung ab.

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