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Lautsprecher-Aktion in der Fußgängerzone

Zahlreiche Einsatzwagen sammelten sich vor der Polizeiwache in der Prenzlauer Wallgasse.
Zahlreiche Einsatzwagen sammelten sich vor der Polizeiwache in der Prenzlauer Wallgasse.
Heiko Schulze

Für Aufsehen sorgte Sonnabendnachmittag ein Großaufgebot an Polizeikräften in der Uckermark-Kreisstadt. Die Beamten befürchteten ein Aufeinandertreffen.

Kurzfristig hatte die NPD eine Versammlung angemeldet und von der Polizeiinspektion genehmigt bekommen. Nach Bernau, Angermünde und Schwedt steuerten sie am Sonnabendnachmittag Prenzlau an. In der Fußgängerzone verkündeten zwei Vertreter dieser Partei circa 20 Minuten lang über Lautsprecher ihre Ansichten zur Asylpolitik. Dabei blieben sie nahezu unter sich, nur eine Handvoll Passanten fanden sich als Zuhörer ein. Polizeihauptkommissar Ulf Richter begründete gegenüber Uckermark Kurier das Großaufgebot an Polizeikräften mit einem möglichen Zusammentreffen rechter und linker Demonstranten. Doch Gegendemonstranten blieben an allen vier Versammlungsorten aus.