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Lokalfuchs findet Fährte nach Prenzlau

Die Prenzlauer Citymanagerin Susanne Ramm (links) und Lokalfuchs-Projektleiterin Antje Giermann aus Neubrandenburg arbeiten eng zusammen.
Die Prenzlauer Citymanagerin Susanne Ramm (links) und Lokalfuchs-Projektleiterin Antje Giermann aus Neubrandenburg arbeiten eng zusammen.
Monika Strehlow

Jeder zweite Verbraucher nutzt das Smartphone für den Einkauf. Nach dem Start in Neubrandenburg geht die Nordkurier Mediengruppe mit ihrer App nun auch in der Uckermark online.

Der Nordkurier Lokalfuchs ist eine Liaison mit der Prenzlauer Plattform City-On eingegangen. Vertreter von rund 20 uckermärkischen Firmen erlebten am Donnerstagabend im Prenzlauer Medienturm den Start der Lokalfuchs-App des Nordkurier in Zusammenarbeit mit der Werbe- und Interessengemeinschaft (WIG) Prenzlau. Nachdem die Neubrandenburger Nordkurier Mediengruppe in ihrer Heimatstadt den digitalen Lokalfuchs startete, ist sie ab Montag auch für uckermärkische Firmen und Kunden nutzbar. Möglich macht das die Kooperation von Lokalfuchs-Initiative und WIG, die selbst auch eine Plattform „Prenzlau-City-On” führt.

Nach einer vom Nordkurier in Auftrag gegebenen Infratest-Umfrage nutzt jeder zweite Verbraucher Apps, um sich über Produkte zu informieren. Preise und Angebote werden von knapp 50 Prozent der Befragten digital verglichen. Die mit der Lokalfuchs-App einhergehende Unternehmensbindung stieß bei den Gästen im Medienturm auf reges Interesse. Damit öffnen sich neue Chancen, die Menschen der Region noch enger an lokale Händler zu binden.

Nach den Worten von Antje Giermann, Projektleiterin Lokalfuchs, nutzen derzeit 197 Händler die App. Ab Montag können auch verlinkte Angebote in Prenzlau und Templin bereit. Die Lokalfuchs-App sei der erste Schritt, regionalen Handel zu stärken, sagte Holger Timm von der Nordkurier Mediengruppe. Im Oktober soll sie um Veranstaltungshinweise erweitert werden. Weitere Tools und Städte sind geplant.