SÜDLICHE UCKERMARK

Mann läuft im Gleisbett

Ein 48-jähriger Rumäne sorgte am Mittwoch dafür, dass die Bahnstrecke bei Angermünde gesperrt wurde. Folgendes war passiert.
Ines Markgraf Ines Markgraf
Ein Regionalexpress musste zwischen Angermünde und Eberswalde bremsen (Symbolfoto).
Ein Regionalexpress musste zwischen Angermünde und Eberswalde bremsen (Symbolfoto). Jörg Foetzke
Eberswalde.

Für 20 Minuten ist am Mittwoch die Eisenbahnstrecke zwischen Angermünde und Eberswalde gesperrt gewesen. Der Zugführer des Regionalexpresses RE3 hatte gegen 14 Uhr eine Person am Gleisbett gesehen und gebremst. Nachdem der Zug die Person passiert hatte, betrat der Mann abermals die Gleise und spazierte in aller Ruhe in Richtung Angermünde. Die Notfallleitstelle der DB AG sperrte daraufhin die gesamte Strecke für den Bahnverkehr.

48-Jähriger war nicht ohne Grund im Gleisbereich

Eine Streife der Bundespolizei konnte einen 48-jährigen Rumänen fußläufig im Gleisbereich ausfindig machen. Wie eine Zeugin mitteilte, hatte sich der Mann zuvor an einem dortigen Kabel zu schaffen gemacht. Gegen 14.20 Uhr konnte die Streckensperrung wieder aufgehoben werden.

Verfahren wegen mehrerer Delikte eingeleitet

Die Angermünder Bundespolizisten leiteten ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und des versuchten Diebstahls ein.

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