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Mit zwei PS zum See

Heute Abend dürfen die Spielplatzpferdchen erstmals in Beschlag genommen werden.  FOTO: Claudia marsal

Bis heute Abend müssen sich die Prenzlauer und ihre Gäste noch gedulden. Aber dann ist es so weit: Punkt 17 Uhr werden die Bauleute die letzten Zäune am ...

Bis heute Abend müssen sich die Prenzlauer und ihre Gäste noch gedulden. Aber dann ist es so weit: Punkt 17 Uhr werden die Bauleute die letzten Zäune am Unteruckersee beiseite rücken und zum Betreten des neu gestalteten Nordufers einladen. Das Tor zum See, Teil II, geht weit auf. Der Bereich lädt künftig mit Hopfengarten, Spielplatz und Wasserwanderrastplatz zum Verweilen ein.

Bürgermeister Hendrik Sommer wird sich die Übergabe am Donnerstag natürlich nicht entgehen lassen: „Mit dieser für Prenzlau bedeutenden Gestaltungsmaßnahme im Sanierungsgebiet wurde nicht nur eine städtebauliche, landschaftsarchitektonische Aufwertung der Neustadt und Anbindung des Unteruckersees an die Innenstadt umgesetzt, sondern auch ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt für die Prenzlauer sowie für die Besucher der Stadt geschaffen.“

Baudezernent Dr. Andreas Heinrich ergänzte auf Nachfrage, dass es beispielsweise beim Teilprojekt Wasserwanderrastplatz, zu dem unter anderem auch ein Schwimmsteg sowie Boots- und Fahrradboxen gehören, eine paradiesische Förderhöhe gegeben habe. 75 Prozent der Kosten wurden nach zähem Ringen vom Wirtschaftsministerium übernommen, so der Beigeordnete der Stadt. In diesem Umfang würden ähnliche Vorhaben künftig wohl nicht mehr bezuschusst, ist er sich bewusst. Sein Dank geht auch an die Prenzlauer Stadtverordneten, die, um das Projekt auf den Weg zu bringen, 500 000 Euro an Eigenmitteln bewilligt hatten. Prenzlau könne wirklich stolz darauf sein, so Heinrich. Die Ideen fußen übrigens auf einem landschaftsarchitektonischen Wettbewerb, der im Vorfeld ausgelobt worden war.