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Mobilfunknetze werden nur langsam verbessert

Beim mobilen Telefonieren und Internetsurfen sind die Netze in der Uckermark sehr lückenhaft. Besserung ist nur sehr begrenzt in Sicht.
Sven Wierskalla Sven Wierskalla
Wer in der Uckermark abseits der Städte mobil telefonieren oder gar im Internet surfen will, hat nicht überall einen akzeptablen Empfang.
Wer in der Uckermark abseits der Städte mobil telefonieren oder gar im Internet surfen will, hat nicht überall einen akzeptablen Empfang. Christin Klose
Prenzlau.

In der Uckermark sind die Mobilfunknetze vielfach noch lückenhaft. Was in Städten wie Prenzlau oder Templin im Grundsatz kein Problem ist, ist in den kleinen Dörfern oder gar abseits davon häufig unmöglich: von unterwegs telefonieren oder etwas online nachsehen. Versorgungslücken in der dünn besiedelten Gegenden gibt es bei allen drei Netzen, bei Vodafone D2, Telekom D1 und bei O2.

O2 will einige neue Sendestationen bauen

Verbesserungen bei den Netzen stellen die Anbieter nun in kleinen Schritten in Aussicht. Der spanische Konzern Telefónica, der das O2-Netz betreibt und das E-Plus-Netz übernommen hat, will in erster Linie bestehende Standorte technisch modernisieren und leistungsfähiger machen. Allerdings sollen auch neue LTE-Stationen für ein besseres mobiles Internet in Betrieb gehen.

Keine Auskunft der Telekom zu Ausbauplänen

Zwei komplett neue Stationen will das Unternehmen Vodafone bauen, das das D2-Netz betreibt. Darüber hinaus soll an einem bestehenden Standort LTE fürs Internet installiert werden. Dagegen gibt die Telekom, in deren Eigentum sich das D1-Netz befindet, überhaupt keine Auskünfte darüber, inwiefern ein Ausbau oder Verbesserungen für die Kunden in der Uckermark zu erwarten sind.

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