Unsere Themenseiten

Staatsschutz ermittelt

:

"Mörder" ans Ehrenmal geschmiert

Menschen gedachten an vielen Orten des Sieges über Nazi-Deutschland vor 69 Jahren. Wenige Tage später wird das Ehrenmal und das Gymnaisum in Angermünde von Nazisymbolen überzogen.
Menschen gedachten an vielen Orten des Sieges über Nazi-Deutschland vor 69 Jahren. Wenige Tage später wird das Ehrenmal und das Gymnaisum in Angermünde von Nazisymbolen überzogen.
Christoph Schmidt

Wenige Tage ist es her, dass Menschen der Befreiung von Hitlerdeutschlands vor 69 Jahren gedachten. Jetzt wurde eine Erinnerungsstätte geschändet. 

Unbekannte überzogen dessen Vorderseite des russischen Ehrenmals in Angermünde mit dem Schriftzug "Mörder" und sprühten auf der Rückseite ein Hakenkreuz auf.  Sie warfen die niedergelegten Blumen umher und zerstörten eine Blumenschale. Am Montag wurden weitere Nazisymbole, ein die Nazizeit verherrlichender Schriftzug sowie das Wort "Volkstod" am Gymnasium in der Angermünder Heinrichstraße entdeckt, schildert Stefan Möhwald aus der Polizeidirektion Ost. In schwarzer Farbe aufgetragen in einer Größe von fast zwei Metern. Der Staatsschutz ermittelt zu den unbekannten Tätern.