OFFENER BRIEF

Mutter sucht Retter der Tochter

Eine 28-Jährige möchte dem Lebensretter ihrer Tochter danken. Doch sie weiß nicht, wer das ist. Deshalb geht sie an die Presse.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Der kleine Sonnenschein von Vanessa K. - fotografiert zwei Tage nach der lebensrettenden Aktion. 
Der kleine Sonnenschein von Vanessa K. – fotografiert zwei Tage nach der lebensrettenden Aktion. Privat
Prenzlau.

Das Leben ihrer kleinen Tochter hing vor anderthalb Jahren am seidenen Faden. Vanessa K. aus der Gemeinde Uckerland erfuhr kurz nach der Geburt, dass nur eine sofortige Blutspende ihr Baby retten kann. Die Werte des Kindes waren akut schlecht. Glücklicherweise bekam Leonie zeitnah eine Transfusion und überlebte. Ihre 28-jährige Mutter ist dem Spender bis heute unendlich dankbar. Weil die in Prenzlau tätige Verwaltungsmitarbeiterin trotz aller Bemühungen den Namen des Retters nicht herausbekommen konnte, schrieb sie einen offenen Brief. In der Hoffnung, dass der-/diejenige das liest und sich viele Nachahmer finden.

Termine für Blutspenden

Blut spenden kann man am 5. Januar 2018 von 14 bis 18 Uhr im Oder-Center Schwedt, am 31. Januar von 10 bis 15 Uhr in der Uckermark-Kaserne Prenzlau und am 19. Februar von 15 bis 18.30 Uhr in der Sparkasse Templin.

Statistisch gesehen wird das meiste Blut zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens sowie Magen- und Darmkrankheiten. Bei schweren Unfällen kann es vorkommen, dass mindestens zehn Blutkonserven pro Unfallopfer bereitstehen müssen. Dagegen nimmt sich die eine Konserve für Leonie gering aus – aber für die Familie des Mädchens war sie das größte Geschenk.

 

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