UCKERMÄRKISCHE INNOVATION

Nächtliches Dauerblinken der Windräder soll enden

Enertrag möchte das Blinken der Gefahrenfeuer an Windkraftanlagen durch eine bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung verringern.
Kai Horstmann Kai Horstmann
Das ständige Gefahrenfeuer soll auf eine bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung umgestellt werden.
Das ständige Gefahrenfeuer soll auf eine bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung umgestellt werden. Kai Horstmann
Noch blinken die Gefahrenfeuer an Windrädern in der Uckermark dauerhaft.
Noch blinken die Gefahrenfeuer an Windrädern in der Uckermark dauerhaft. Kai Horstmann
Uckermark.

Der Windparkbetreiber Enertrag mit Sitz im uckermärkischen Dauerthal möchte den Nachthimmel von den rot blinkenden Warnsignalen befreien. Möglich gemacht werden soll die Abschaltung der Blinklichter mittels einer Technik, die die Enertrag-Tochterfirma Dark Sky unter ihrem Geschäftsführer Thomas Herrholz entwickelt hat. Dazu sollen im Rahmen des Dark Sky-Projektes Uckermark zwei Radartürme in Dedelow und Penkun errichtet werden. Jetzt müssen nur noch die Behörden dem Enertrag-Antrag zur Änderung der Betriebsgenehmigungen der Windparks genehmigen.

Sicherheit in der Luftfahrt

Enertrag setzt auf eine bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung. Die Technik ist so ausgelegt, dass ein Radarturm gebaut wird, der einen oder mehrere Windparks steuern kann. Das heißt, die Warnleuchten werden nur bei Bedarf eingeschaltet. Das ist dann der Fall, wenn Flugzeuge in den sogenannten Wirkungsraum der Windenergieanlagen eindringen und diese von einem der Radarsensoren erfasst werden. Dann blinken die Gefahrenfeuer aber nur so lange, wie sich das Flugzeug in dem Wirkungsraum befindet.

 

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