UNTERES ODERTAL

Nationalpark sucht Namen für Wisent-Kalb

Seit dem Sommer steht ein kuscheliges Wisent-Mädchen auf der Weide am Schloss Criewen im Nationalpark Unteres Odertal. Am Freitag darf es bestaunt werden. Namensvorschläge müssen eine Bedingung erfüllen.
Ines Markgraf Ines Markgraf
Die Kälber bleiben im respektvollem Abstand vom Stier.
Die Kälber bleiben im respektvollem Abstand vom Stier. Bernhardt Rengert
Dr. Ansgar Vössing und Norbert Mähne führen am Freitag am Wisentgehege entlang.
Dr. Ansgar Vössing und Norbert Mähne führen am Freitag am Wisentgehege entlang. Bernhardt Rengert
Criewen.

Ein Wisentkalb sieht man nicht alle Tage. Im Sommer wurde ein Mädchen im Nationalpark Unteres Odertal geboren. „Die ersten, mitunter schwierigen Lebenstage, hat es Dank der umsichtigen und aufopferungsvollen Betreuung von Bauern Norbert Meene gut überstanden”, so Dr. Ansgar Vössing, Vorstand der Nationalparkstiftung.

Welcher Name passt?

Noch hat das Kalb keinen Namen. „Der Anfangsbuchstabe muss mit B beginnen”, erklärt Norbert Meene und ist für Vorschläge offen. Für Meene ist es das vierte Kalb in Criewen, er selbst hat vor drei Jahren den Part übernommen. Vorschläge nimmt die Redaktion per E-Mail unter red-prenzlau@nordkurier entgegen.

Am Freitag, dem 28. September, findet um 17 Uhr eine öffentliche Wiesentführung statt, bei der die Tiere auch gefüttert werden und Interessierte jede Menge erfahren können. Treff ist am Haupteingang des Criewener Schlosses.

„Natürlich kann man die Wisente auch alleine besuchen, aber dann kommen sie in der Regel nicht so nah an den Zaun”, erklärt Dr. Ansgar Vössing.

Internationale Tagung im Schloss

Am Donnerstag beginnt in der Brandenburgischen Akademie „Schloss Criewen” eine zweitägige Tagung zum Thema „Wisente auf Wilder Weide – Arterhaltung und Ökologie”. Dort tauschen internationale Wisentexperten ihre Erfahrungen aus. Interessierte können sich noch kurzfristig anmelden.

E-Mail: u.boehne@brandenburgische-akademie.de

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