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"Nehmt uns nicht die Uckermark!"

Ein eigenständiger Landkreis nach der Gebietsreform – das ist das Ziel der Unterschriftenaktion.
Ein eigenständiger Landkreis nach der Gebietsreform – das ist das Ziel der Unterschriftenaktion.
Henry Schmitt, Montage: Nadine Teucher

Wie können sich die Uckermärker direkt für den Fortbestand ihres Kreis stark machen? Die Union plant eine große Unterschriftenaktion. Spätestens im Herbst soll diese Petition an den Landtag eingereicht werden, um zu erreichen, dass sich jeder Abgeordnete damit befassen muss.

100 Prozent Uckermark - mit dieser Initiative will die CDU des Kreises den Bestand der Uckermark auch für die Zukunft sichern. Denn spätestens seit Veröffentlichung des Leitbildes der Landesregierung für eine Verwaltungsreform ist der Fortbestand des Kreises ab 2019 nach nur 26 Jahren Existenz fraglich. Die Landesregierung (SPD und Die Linke) plant die Reduzierung von bisher 14 Kreisen auf möglicherweise nur noch neun. Kriterien, die das Leitbild für zukünftige Kreise sieht, sind unter anderem eine Einwohnerzahl von mindestens 175 000 (Uckermmark 122 500) sowie eine gemeinsame Grenze mit Berlin vor.

Zwei Kriterien, die der Kreis nicht erfüllt. Wird die Uckermark bald fusionieren müssen? Schon mit ihrer "Prenzlauer Erklärung" wollte die CDU im Kreistag ein Zeichen für eine eigenständige Uckermark setzen. Doch der Antrag fiel bei den Abgeordneten knapp durch. Jetzt wollen die Christdemokraten eine Petition in den Landtag einbringen: "100 Prozent Uckermark“ – Landkreis erhalten, Selbstständigkeit bewahren!“  Am Montag, dem 6. Juli will die CDU ab 10 Uhr ihre Initiative mit einer Unterschriftenaktion vor dem Kino in der Prenzlauer Friedrichstraße starten.

Was sagen uckermärkische Politiker der Regierungsparteien SPD und Linke zur Petition? Das lesen Sie hier.