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Neubau nach Feuer-Inferno

Der Autoteilezulieferer wollte unter anderem ein Chemielager als Erweiterung bauen. Das passte nicht zu der Produktion von Babynahrung des benachbarten Milchhofes.
Der Autoteilezulieferer wollte unter anderem ein Chemielager als Erweiterung bauen. Das passte nicht zu der Produktion von Babynahrung des benachbarten Milchhofes.
Rick Thorhauer

300 Arbeitsplätze in Prenzlau waren nach dem verheerenden Brand nicht mehr sicher. Jetzt gab die Firmenleitung aus Warschau grünes Licht für ein neues Werk. Aber an anderer Stelle. 

Der Standort Prenzlau der Boryszew Oberflächentechnik ist gerettet. Das bestätigte jetzt der Geschäftsführer der Prenzlauer Boryszew-Werke, Lutz Suhrbier, gegenüber dem Uckermark Kurier. Die Warschauer Firmenleitung gab grünes Licht. Jetzt will der Betrieb neu bauen. Die Betriebsleitung hat beschlossen, ein Grundstück im Gewerbegebiet Nord zu beziehen.

Dort will Boryszew eine neue Kunststoffgalvanik sowie eine Abwasserbehandlungsanlage und zwei neue Chemielager errichten. Der Standort Brüssower Allee soll aber behalten werden.

Das Grundstück im Gewerbegebiet Nord ist städtisches Eigentum. Die Stadt hatte es dem Werk angeboten, nach dem bekannt wurde, dass der Milchhof in direkter Nachbarschaft ein Ausbau der Produktion von Babynahrung plant und man hier Probleme mit der Lagerung von großen Mengen an Chemikalien bei Boryszew befürchtete.

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