Erschließung

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Ortsteile könen sich auf Straße freuen

Alexanderhof und Ewaldshof werden erschlossen.

Voller Freude konnte der Bürgermeister der Kreisstadt, Hans-Peter Moser (PDS), in diesen Tagen in seiner Post eine gute Nachricht in Empfang nehmen. Prenzlau bekommt zusätzlich Geld: „Wir haben den Zuwendungsbescheid für den Ausbau der Straße zwischen unseren Ortsteilen Ewaldshof und Alexanderhof erhalten.“ Damit könne endlich eine vernünftige, angemessene Verbindung zwischen den Dörfern geschaffen werden. Und nicht nur das: „Wenn das neue Straßennetz fertiggestellt ist, dann können wir auch diese Ortsteile in die Stadtlinie integrieren“, nennt der Bürgermeister gegenüber dem Uckermark Kurier Hintergründe.

Konkret ermöglicht dieser Zuwendungsbescheid vom 5. Juni 2002 des Amtes für Flurneuordnung und Ländliche Entwicklung, dass die Stadt im Rahmen der Förderrichtlinie „Ländlicher Wegebau“ den Landweg von der B 198 nach Ewaldshof und weiter nach Alexanderhof ausbauen kann. Dabei wird in einem ersten Bauabschnitt noch in diesem Jahr der Abschnitt von Alexanderhof nach Ewaldshof mit einer Breite von vier Metern in Asphalt zuzüglich einer beidseitigen Überfahrbarkeit der Bankette hergestellt.

Der zweite Bauabschnitt im Jahre 2003 umfasst den Bereich von Ewaldshof bis zur B198; hier jedoch mit einer Ausbaubreite von 4,50 Meter. In beiden Bauabschnitten sind Ausgleichspflanzungen vorgesehen. ‹‹ Förder-MixDie Gesamtmaßnahme hat ein Volumen von etwa 621 000 Euro, an der Förderung der Maßnahme beteiligen sich die Europäische Union mit 75 Prozent und das Land Brandenburg mit 25 Prozent.

Durch diese erste Wegebaumaßnahme in den Gemarkungen der „alten“ Ortsteile von Prenzlau wird es möglich sein, die genannten Ortsteile nunmehr auch durch den öffentlichen Personennahverkehr besser anzubinden und zugleich die Erschließung der Feldflur und die Anbindung von Ewaldshof an das überörtliche Straßennetz sicherzustellen, so die Stadt.In den Ortsteilen wird diese Nachricht mit Freude aufgenommen. Besonders die desolate Zufahrt von der Bundesstraße 198 nach Ewaldshof hatte in der Vergangenheit bei den Einwohnern für Frust gesorgt. Nach Regentagen war die Strecke nur schwer befahrbar.