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Panzerfaust am Unteruckersee gefunden

Ein Junge hat die Munition aus dem See geholt.
Ein Junge hat die Munition aus dem See geholt.
Thomas Walther

Beim Tauchen fand ein Junge im Wasser ein Geschoss aus dem Zweiten Weltkrieg – neben dem Kinderspielplatz. Der Bereich wurde gesperrt, die Fundmunition abtransportiert. Noch kann dieser Teil des Sees aber nicht freigegeben werden.

Mit der beschaulichen Bade-Idylle am Unteruckersee in Prenzlau ist es seit dem Wochenende erst einmal vorbei. In Ufernähe wurde Munition an einer Badestelle an der Uckerpromenade direkt gegenüber des Seeparks gefunden. Dabei handelt es sich nach ersten Erkenntnissen des Kampfmittelräumdienstes um eine Panzerfaust russischen Fabrikats, die zu Übungszwecken diente. Nach Angaben der Polizei war ein Junge unmittelbar in der Nähe eines Kinderspielplatzes auf dem ehemaligen LAGA-Gelände ins Wasser gegangen. Beim Tauchen hatte er das Objekt gesehen und es aus dem Wasser geholt. Sein Vater alarmierte die Polizei.

Diese sperrte daraufhin den gesamten Uferstreifen ab. Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes entfernten später die Panzerfaust. Sie stuften die Fundmunition aus dem Zweiten Weltkrieg als "gefährlich" ein. "Am Montagmorgen sollen Taucher des Kampfmittelräumdienstes ein 50 mal 50 Meter großes Gebiet rund um den Fundort absuchen", so Dr. Andreas Heinrich, Zweiter Beigeordneter der Stadt. Erst dann wird die Stelle wieder freigegeben.