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Parolen an Bushaltestelle geschmiert

Gemeindearbeiter Volker Fester muss nun die Wände neu streichen.
Gemeindearbeiter Volker Fester muss nun die Wände neu streichen.
Claudia Marsal

"Kein Ort für Nazis" und "NPD raus" – unter anderem diese Sätze wurden in Carmzow an Wände gesprüht. Andere wählten weitaus deftigere Worte. Damit werde das Dorf verunstaltet, finden einige Einwohner.

Politisch motivierte Schmierereien sind ein Ärgernis. Und dabei spielt es für die Betroffenen sicher keine Rolle, ob rechtes oder linkes Gedankengut transportiert werden soll. Im jüngsten Fall waren es vermutlich Nazi-Gegner, die mit Sprühdosen in der Hand ihrer ideologischen Gesinnung Ausdruck verliehen haben. Sie verunzierten die Bushaltestelle von Carmzow nämlich mit Sprüchen wie „Kein Ort für Nazis“ und „NPD raus“.

Gemeindearbeiter Volker Fester hatte das Malheur am Dienstag auszubaden. „Ich bin echt sauer, dass man unsere Dörfer so verunstaltet“, empörte sich der Familienvater. Eigentlich hätte er dieser Tage sowieso in der Carmzower Bushaltestelle mit dem Streichen angefangen. „Das Objekt war schon zur Generalüberholung eingeplant“, bestätigte Bürgermeister Harald Zimmermann.

Laut Pressestelle der Polizei waren noch mehrere Haltestellen in der Umgebung betroffen, den größten Schaden allerdings hatten die Schmierfinken in Carmzow hinterlassen. Jetzt beschäftigt sich die Kriminalpolizei mit dem Fall.