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Platz an der Sonne soll bald teurer werden

Ralf Scheffel vom Dom in der Friedrichstraße zeigt schon mal die rote Karte, sollte die Gebührenerhöhung kommen.
Ralf Scheffel vom Dom in der Friedrichstraße zeigt schon mal die rote Karte, sollte die Gebührenerhöhung kommen.
Thomas Walther

Den Kaffee oder das Mittagessen bei schönstem Sonnenschein im Freien genießen. Wer mag das nicht. Doch dieses Vergnügen steht auf der Kippe. Denn die Gastwirte sehen sich mit einem Plan konfrontiert, dem sie nicht folgen können.

Der herrliche Sonnenschein am gestrigen Mittwoch zog viele Prenzlauer ins Freie. Einige Gäste genossen ihr Mittagessen oder den Kaffee noch einmal an einem der vielen Tische, die vor den Gaststätten in der Stadt, stehen.

Ob das mit dem Platz an der Sonne auch noch im nächsten Jahr so sein wird, steht derzeit in Frage. Denn bei einer Prüfung der Gebühren auch für die Nutzung von öffentlichen Plätzen hat die Stadt festgestellt, dass diese in Prenzlau mit 50 Cent pro Quadratmeter im Monat im Vergleich zu anderen Städten teils deutlich niedriger liegen. So bezahlen Gastronomen für ihre Freisitze in Templin zwei Euro, in Angermünde sogar 2,50 Euro.

Klare Ansage

Ralf Scheffel hat von der Stadt vorm Steakhouse Dom ein Areal gepachtet, dass gut zehn mal 15 Meter groß ist. Seit 2011 zahlt er bisher 149,50 im Monat. Sollten die Stadtverordneten den Plänen der Stadt folgen müsste er demnächst gut 300 Euro für den Platz bezahlen. Ralf Scheffel: „Das bringt mir der Umsatz nicht. Werden die Gebühren erhöht, muss ich mir überlegen, ob ich den Bereich draußen verkleinere oder ganz aufgebe.“ Ähnlich sehen es andere Gastronomen auch.