Mutmaßlicher Autodieb

Polizeihund stellt Mann auf Flucht Richtung Polen

Die Polizei wollte am Mittwoch in Schwedt einen Autofahrer kontrollieren, doch der ergriff die Flucht. Ein vierbeiniger Mitarbeiter holte den 39-Jährigen aus den Nesseln.

In Schwedt hat am Mittwoch ein Polizeihund einen mutmaßlichen Autodieb gestellt. Fahnder der Gemeinsamen Operativen Fahndungsgruppe Polizei/Bundespolizei/Zoll wollten gegen 10.45 Uhr im Umfeld der Brückenstraße einen Mazda 3 kontrollieren, teilten die Beamten mit. Doch dessen Fahrer sei nicht gewillt gewesen, den Anweisungen der Fahnder Folge zu leisten.

Stattdessen habe er sein Heil in der Flucht über die Brückenstraße in Richtung Polen gesucht. Kurz vor dem Übergang auf polnisches Staatsgebiet sprang der Mann laut Polizei aus dem Auto und rannte davon. Ein Hubschrauber der Bundespolizei unterstützte die folgenden Fahndungsmaßnahmen. Ein Fährtenhund der Inspektion Uckermark beteiligte sich ebenfalls an der Suche.

Malinois „Benny“ war es dann auch, der den Gesuchten letztlich aus den Brennnesseln holte, nachdem die Hubschrauberbesatzung den Flüchtigen kurz zuvor entdeckt hatte, teilte die Polizei weiter mit. Der 39-jährige polnische Staatsbürger war bislang in Deutschland noch nicht mit kriminellen Taten auffällig gewesen. Wie sich herausstellte, gehörte der Mazda eigentlich nach Duisburg und wurde dort seit dem 28. August vermisst. Der mutmaßliche Dieb wurde vorläufig festgenommen.

Nordkurier

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