Großaufgebot
Polizei nimmt Messerstecher in Prenzlau fest

Die Polizei suchte am Montagvormittag einen Tatverdächtigen, der vor dem Sparkassen-Center und Kaufland einen Bürger mit einem Messer attackiert haben soll.
Die Polizei suchte am Montagvormittag einen Tatverdächtigen, der vor dem Sparkassen-Center und Kaufland einen Bürger mit einem Messer attackiert haben soll.
Benedikt Dittrich

Vor der Kaufland-Filiale in Prenzlau wurde ein Mensch angegriffen. Das Opfer soll mit einem Messer attackiert worden sein.

Ein 32-jähriger Asiate, der sich mit seiner 31 Jahre alten Frau vor dem Nebeneingang des Einkaufsmarktes Kaufland aufgehalten hat, ist vermutlich von einem 32 Jahre alten Afghanen mit einem Messer verletzt worden. Der gebürtige Vietnamese soll von einem weiteren Mann angesprochen worden sein. Als er sich in den Einkaufsmarkt begeben wollte, stach der Täter zu. Der Verletzte wurde in das Prenzlauer Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr.

Identität und Wohnort des Verdächtigen rasch bekannt

Zeugen hatten den Vorfall beobachtet und konnten eine detaillierte Personenbeschreibung abgeben. Die Polizei suchte mit allen zur Verfügung stehenden Beamten nach dem mutmaßlichen Täter und konnte ihn schließlich unweit des Supermarktes in einer Wohnung aufgreifen. Laut Einsatzleitung waren Identität und Wohnort des Verdächtigen schnell bekannt, Polizeistreifen suchten rund um den Georg-Dreke-Ring nach der flüchtigen Person.

Hintergründe der Tat zunächst völlig unklar

Warum der Mann auf den Asiaten eingestochen haben soll, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch völlig unklar. Das Opfer soll Mitarbeiter eines Geschäfts im Sparkassen-Center sein.

Kommentare (2)

Beim lesen des Artikel fiel mir ein Kommentar des grünen Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann ein. Dieser will straffällige Flüchtlinge von Großstädten fernhalten und im Land verteilen. Anhand dieser Tat ist mal wieder zu sehen, das auch eine Landverteilung der Flüchtlinge nichts aber auch rein gar nichts bringt. Die Messer werden durch eine Umsiedlung auf´s Land nicht kürzer und an eine Integration von Flüchtlingen hat die ansässige Bevölkerung noch weniger Interesse als die Einwohner einer Großstadt. Aus meiner Sicht völlig verständlich.

Bin 1991 als Berater in den Osten gekommen ,welche PVB sind jetzt noch beim Staatsschutz aktiv ?