Beamtin verletzt

Polizistin nach Angriff dienstunfähig

In Prenzlau ist eine Beamtin bei einem Einsatz ernsthaft verletzt worden. Die Frau war mit einem Kollegen einem jungen Paar zur Hilfe geeilt, das angab, von einem Asylbewerber belästigt worden zu sein. Vor Ort spitzte sich die Lage dann zu. Der Täter war bereits mehrfach aufgefallen.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Polizisten werden häufig selbst Opfer, diesmal traf es eine Beamtin aus Prenzlau, die von einem Afrikaner geschlagen wurde (Symbolfoto).
Polizisten werden häufig selbst Opfer, diesmal traf es eine Beamtin aus Prenzlau, die von einem Afrikaner geschlagen wurde (Symbolfoto). Julian Stratenschulte
7
SMS
Prenzlau.

In Prenzlau hat es einen gewaltsamen Angriff auf eine Polizistin gegeben. Wie der Uckermark Kurier am Mittwoch erstmals berichtete, war die Beamtin mit einem Kollegen in die Dr. Wilhelm-Külz-Straße gerufen worden. Dort hatte ein junges Pärchen einen Notruf abgesetzt, weil es nach eigenen Aussagen von einem aus einem afrikanischen Land stammenden Asylbewerber belästigt worden war. Der Afrikaner soll dort zuvor eine 20-jährige Frau sexuell bedrängt haben. Als sich deren Begleiter einmischte und das Opfer verteidigen wollte, sei der Asylbewerber auf diesen losgegangen. Er schlug auf den 33-Jährigen ein.

Die Prügelei riss auch nicht ab, als die Polizei schon vor Ort war. In dem folgenden Handgemenge wurde eine Beamtin verletzt. „Unsere Kollegin ist derzeit nicht dienstfähig″, bestätigte Polizeisprecher Stefan Möhwald die Information, wonach das Opfer fünf Tage nach der Attacke noch  krank geschrieben ist. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen Flüchtling, welcher bereits mehrfach polizeilich auffällig geworden ist, heißt es in der Stellungnahme der Direktion Ost. Gegen den 28-Jährigen wird nach dem Geschehen vom 28. Oktober 2016 wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung sowie Beleidigung auf sexueller Grundlage ermittelt.

Kommentare (7)

Wünsche der Beamtin eine schnelle Genesung. Mich wundert allerdings schon,dass die Beamtin so schwer von einer Person verletzt worden ist und der Angreifer,laut Medien,von zwei PVB nicht ohne Verletzung vorl. festgenommen werden konnte. Zu meiner aktiven Zeit,wurde noch viel Wert auf die Selbstverteidigung gelegt. Auch die Hilfsmitteln des uzwg,wurden vielleicht früher eher eingesetzt.

Bei einer 2-Mann-Schlägerei (z.B. Ringkampf) müssen beide Personen auseinandergebracht werden. Dies erfolgt nicht mit Schusswaffengebrauch da betroffene Personen nicht auf umstehende Personen in dieser Situation fixiert sind (weder sehen noch hören geschweige reagieren) - sollte aus Ihrer "Dienstzeit" bekannt sein. Wie beide Personen auseinandergebracht werden ist situationsbedingt. Wenn diese sich in Würgegriffen oder anderen Griffen ineinander verbissen haben, muss man selbst Hand anlegen. Dies kann schmerzhaft werden. Zudem ist in dieser Situation durch die Polizei keine Parteinahme zu ergreifen (also gemeinsam sich auf den Afrikaner zu stürzen). Mit dem Anruf des Pärchens ist noch nicht geklärt, ob der Anruf eine Verleumdung vortäuscht.

traurige Zustände in D - normale Verfahrensweise für den XXXXX - 3 Monate Knast, Erledigung der Formalitäten und danach sofortige Ausweisung aus D in XXXXX - es gibt noch souveräne Staaten in denen man sicher auf der Straße spazieren kann und die diese Verfahrensweise gegenüber Integrationsunwilligen praktizieren, klappt wunderbar - nur kein Mitleid!!! [Moderation: Bitte unterlassen Sie rassistische Anspielungen /die Redaktion]

Ich frage mich angesichts des bei derartigen Meldungen immer wieder auftauchenden "Volkszorns", verbunden mit dem Geschrei nach einfachen Lösungen, wohin man eigentlich die ganzen straffälligen Inländer abschieben könnte, die auf Steuerzahlerkosten in deutschen Gefängnissen einsitzen.

Die Redaktion schreibt"es gibt noch souveräne Staaten in denen man sicher auf der Straße spazieren kann" Damit gebe ich der Redaktion Recht - denn Wie viele Politiker in der Öffentlichkeit festgestellt haben ist das was wir als Deutschland kennen ein "Nicht souveräner Staat!" Somit kann es auch keine Sicherheit und Ordnung geben - traurig aber wahr.

Sie haben dort etwas falsch verstanden, keineswegs schreibt die Redaktion so etwas. Lediglich der Zusatz am Ende stammt von der Redaktion, weil in dem Kommentar einige Begriffe Begriffe moderiert wurden. Dies wurde nun deutlicher kenntlich gemacht. Gruß, die Redaktion

bez. straffällige Locals - bei dementsprechender Rechtslage und konsequenter Handhabung derer wären unsere Gefängnisse gar nicht so voll und Integration würde funktionieren, in einer Demokratie - funktioniert leider nicht mit unseren Volksparteien incl. AFD und die Bevölkerung würde es begrüßen - dafür müsste unser System friedlich nur ein bisschen umgebaut werden, incl. einer speziellen Strafe! -