ABSAGE

Prenzlau erhält keine Aldi-Wohnungen

Der Discounter Aldi-Nord wird keine Wohnräume in der Kreisstadt bauen. Dafür wurde das Unternehmen jüngst heftig kritisiert.
Benedikt Dittrich Benedikt Dittrich
In Berlin plant Aldi-Nord Filialen, die in Wohnhäuser integriert sind. In Prenzlau will das Unternehmen das Konzept hingegen nicht umsetzen.
In Berlin plant Aldi-Nord Filialen, die in Wohnhäuser integriert sind. In Prenzlau will das Unternehmen das Konzept hingegen nicht umsetzen. Aldi-Nord
Prenzlau.

Die Vertreter des Einzelhandelsunternehmens Aldi-Nord mussten sich auf der Informationsveranstaltung in der Kreisstadt einiges anhören. Steffen Buchholz hatte den Prenzlauern die Details der Umzugspläne des Discounters vorgestellt. Viele Anwesende sprachen sich gegen den Neubau in der Kietzstraße aus, andere äußerten wiederum den Vorschlag, ein mehrgeschossiges Gebäude in der Wohngegend zu bauen, mit dem Discounter im Erdgeschoss und Wohnungen in den oberen Stockwerken.

Kein mehrgeschossiger Bau in Prenzlau geplant

Aus Sicht des Expansionsleiters Buchholz gibt es mehrere Gründe, die dagegen sprechen, zuallererst sei das Gebäude dann wesentlich teurer und es müssten zusätzliche Stützpfeiler eingeplant werden. Aldi plant aber mit einem möglichst freistehenden Markt. Außerdem plane auch kein Mitbewerber in der Kreisstadt einen derartigen Neubau.

Keine Orientierung an Beispielen in Berlin

Die Idee rührt von den Plänen des Discounters in Berlin: Der Konkurrenzdruck in der Metropole veranlasste Aldi-Nord jüngst, mehrgeschossige Filialen mit Wohnungen zu planen.

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