Dritter Bauabschnitt

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Prenzlau erschließt Neustädter Feldmark allein

Das Neubaugebiet Neustädter Feldmark in Prenzlau soll um einen dritten Bauabschnitt erweitert werden.
Das Neubaugebiet Neustädter Feldmark in Prenzlau soll um einen dritten Bauabschnitt erweitert werden.
Uckermark TV

Der dritte Bauabschnitt in der Neustädter Feldmark wird ohne Erschließungsträger realisiert. Dafür gibt es Gründe.

Die Stadt Prenzlau muss den dritten Bauabschnitt in der Neustädter Feldmark in Eigenregie erschließen – der einzige Interessent, die Firma MMT aus Neustrelitz, hat abgesagt. Knackpunkt war nach Aussage der Stadt vor allem die Regenentwässerung, die in dem neuen Bereich schwieriger und damit teurer wird.

Mangelndes Interesse von Baufirmen hat guten Grund

Trotz anhaltend hoher Nachfrage nach neuen Bauplätzen und Wohnraum in Prenzlau war das Interesse der Baufirmen an dem Neubaugebiet unweit der Grabowschule gering. Ein Hauptgrund: Das Neubaugebiet ist bauträgerfrei. Die Firma, die die Straßen baut, ist also nicht automatisch auch die, die die Häuser baut. Das wäre aber das lukrative daran.

Erschließung kostet Kreisstadt mehr als 600 000 Euro

Die Stadt plant nun im Alleingang. Nach ersten Schätzungen werden dafür 614 000 Euro fällig. Über den Grundstückspreis soll das Geld dann wieder reinkommen – geplant ist ein Grundstückspreis von 67 Euro pro Quadratmeter. Die Grundstücke sollen nach aktueller Planung – wenn die Stadtverordneten grünes Licht geben – im Frühjahr erschlossen werden.