In ganz Deutschland sind Galerien geehrt, wenn sie Werke von Armin Mueller-Stahl ausstellen können. Zur Präsentation in Prenzlau hat das Multitalent handsignierte Plakate zur Verfügung gestellt.
In ganz Deutschland sind Galerien geehrt, wenn sie Werke von Armin Mueller-Stahl ausstellen können. Zur Präsentation in Prenzlau hat das Multitalent handsignierte Plakate zur Verfügung gestellt. Monika Strehlow
Das Buch „Die blaue Kuh“, das Armin Mueller-Stahl schrieb, illustrierte und eine Musik dazu schrieb.
Das Buch „Die blaue Kuh“, das Armin Mueller-Stahl schrieb, illustrierte und eine Musik dazu schrieb. Monika Strehlow
Glücklich zeigt Museologin Cäcilia Genschow eine Lithografie, die Armin Mueller-Stahl der Galerie Waschhaus im Dominikanerkloster geschenkt hat.
Glücklich zeigt Museologin Cäcilia Genschow eine Lithografie, die Armin Mueller-Stahl der Galerie Waschhaus im Dominikanerkloster geschenkt hat. Monika Strehlow
Internationaler Künstler

Prenzlau freut sich auf Armin Mueller-Stahl

Zehn Jahre seiner Kindheit und Jugend lebte der Hollywood-Schauspieler in Prenzlau. Jetzt kommen seine „Menschenbilder“ in die Uckermark.
Prenzlau

Mit einem ganz besonderen Bonbon wartet der Kultursommer im Dominikanerkloster Prenzlau am 17. Juni auf. In der Galerie Waschhaus wird mit der Sommerausstellung „Menschenbilder – Arbeiten auf Papier“ kein Geringerer als Armin Mueller-Stahl in den Fokus gerückt. Die Prenzlauer erwarten den Termin mit Spannung, hatte doch der Ausnahmekünstler, bevor er als Jugendlicher nach Berlin ging, zehn Jahre in der Kreisstadt gelebt. Daran erinnerten sich die Prenzlauer gern, als der Schauspieler mit legendären Filmen wie „Die fünf Patronenhülsen“, „Nackt unter Wölfen“ oder „Jakob der Lügner“ immer bekannter wurde. Mueller-Stahl gehörte zur Garde der DDR-Schauspieler.

Darüber hinaus gelang ihm der Sprung nach Hollywood, er erhielt 1997 für „Shine – Der Weg ins Licht“ den Oscar als bester Nebendarsteller. Doch lange Zeit wussten nur wenige, dass der in Tilsit geborene Mann auch exzellent malt, anrührend musiziert und mit leisem Humor schreibt. Die 45 Porträts werden bis 10. September gezeigt.

 

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