Beleuchtung

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Prenzlau will Beton-Laternen loswerden

Straßenlaternen wie diese mit Betonsäule im Wohngebiet in Prenzlau sollen zeitnah aus der Stadt verschwinden.
Straßenlaternen wie diese mit Betonsäule im Wohngebiet in Prenzlau sollen zeitnah aus der Stadt verschwinden.
Benedikt Dittrich

Die Stadt will in die Straßenbeleuchtung investieren. Die Laternen sollen auf LED-Technik umgerüstet werden. Ein anderer Plan ist vom Tisch.

Die Stadtverwaltung hatte in der Vergangenheit geprüft, ob ein Verkauf der Laternen an die Stadtwerke Prenzlau sinnvoll und vor allem juristisch machbar wäre. Das Ergebnis steht nun fest: Die Hürden sind zu hoch. Das erklärte Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) auf Nachfrage der Fraktion Die Linke. Es sei weder wirtschaftlich noch rechtlich sinnvoll, ließ der Verwaltungschef im Wirtschaftsausschuss durchblicken.

Umrüstung auf LED-Laternen dauert länger

Mit dem Abschied von den Verkaufsplänen werde man stattdessen die Umrüstung der Beleuchtung wieder intensivieren. Zwar werde die Stadt nicht innerhalb eines Jahres komplett auf energiesparende LED-Laternen umgerüstet, aber: Zumindest die alten Laternen mit Betonsäule sollen zeitnah ersetzt werden. Solche Exemplare gibt es beispielsweise in der Stadt noch im Wohngebiet an der Goethestraße. Für das Jahr 2018 wurden für die Laternen an der Schwedter Straße 54000 Euro, für 2019 für die Baustraße 65000 Euro eingeplant, erklärte Sommer weiter, später folgt die Brüssower Allee.