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Prenzlau will um Kreisstadt-Status kämpfen

Selbst die Grillmeisterschaft nutzten der erste Beigeordnete Marek Wöller-Beetz (links) und der SVV-Vorsitzende Thomas Richter, um in einer leckeren Rettungsboot-Kreation Flagge für Prenzlau und die Uckermark zu zeigen.
Selbst die Grillmeisterschaft nutzten der erste Beigeordnete Marek Wöller-Beetz (links) und der SVV-Vorsitzende Thomas Richter, um in einer leckeren Rettungsboot-Kreation Flagge für Prenzlau und die Uckermark zu zeigen.
Heiko Schulze

Bis zum heutigen Tag agiert die Prenzlauer Verwaltungsspitze in Sachen "Verwaltungsstrukturreform 2019" ohne klaren Rückhalt der Stadtverordneten. Das soll sich ändern.

Die Prenzlauer Verwaltungsspitze will endlich aus ihrer Nebel-Position heraus und zählt auf politischen Rückenwind für eine „Grundposition der Stadt Prenzlau zur Verwaltungsstrukturreform 2019 im Land Brandenburg“. Darin soll das Bekenntnis der Stadtverordnetenversammlung zum Kreisstadtstatus fest verankert werden. Änderungen in den Verwaltungsstrukturen im Landkreis Uckermark sollen nur dann befürwortet werden, wenn sie „zu einer effizienteren Verwaltung und weiterhin bürgernahen Angeboten von Verwaltungsdienstleistungen führen.“ 

Prenzlau dürfe seine bürgernahen Dienstleistungen nicht verlieren, fordert Bürgermeister Hendrik Sommer eine „differenziertere Aufgabenübertragungen durch die Landesregierung“.  Dabei sei die Kreisstadt bereit, ihre Verwaltungskompetenz den Einwohnern sowie der Wirtschaft im ländlichen Umfeld zur Verfügung zu stellen.

Eine Entscheidung über diese Grundsatzposition wird auf der Stadtverordnetenversammlung am 3. März erwartet.