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Marktberg-Treff ist zu

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Rätselraten um das Café Central

Nur noch für Privatgesellschaften geöffnet.
Nur noch für Privatgesellschaften geöffnet.
Claudia Marsal

Nach vier Jahren ist die gastronomische Einrichtung am Marktberg für die Öffentlichkeit dicht. Leer geräumt wird nicht. Es soll wohl weitergehen, nur anders.

Im Prenzlauer Café Central gibt es derzeit keine regulären Öffnungszeiten mehr. Das bestätigte Betreiber Orhan Kiziltas auf Nachfrage des Uckermark Kurier. Der Inhaber mehrerer Apotheken und Sanitätshäuser betreibt die Räume nur noch als Privatcafé. Hier finden Schulungen für Mitarbeiter und Betriebsfeiern statt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Räume zu mieten. Orhan Kiziltas betont, dass er das Café einst der Stadt zum „Geschenk“ gemacht habe. „In die Ausstattung ist sehr, sehr viel Geld geflossen“, so Kiziltas. Doch letztlich blieb der Erfolg wohl unter den Erwartungen. Nach zunächst einem Schließtag pro Woche gab es später sogar zwei. Wären die Kunden in Scharen gekommen, hätte das sicher anders ausgesehen.

Mieter kommt Verpflichtungen nach

Eigentümer des Objekts ist die Wohnungsgenossenschaft Prenzlau. Deren Vorstand Hans-Peter Wolf bedauert den aktuellen Zustand sehr. Aber die Art der Nutzung obliege ganz und gar dem Mieter, stellt er klar. Und dieser, so Wolf, komme seinen Verpflichtungen weiterhin vollumfänglich nach. Für die Stadt wäre an dieser Stelle ein öffentliches Café natürlich schöner, räumt der Genossenschaftsvorstand ein. Da es sich aber um eine sehr hochwertige gastronomische Einrichtung handele, wäre niemandem damit gedient, auf Biegen und Brechen einen x-beliebigen Nachmieter zu suchen.

Hoffen auf gute Lösung

„Wir sind zuversichtlich, dass in absehbarer Zeit gemeinsam mit Herrn Kiziltas eine gute Lösung gefunden werden kann.“ Allgemeines Fazit nach der Schließung: Wären all die, die jetzt die Schließung beklagen, wenigstens einmal Gast des Cafés gewesen, gäbe es dieses sicher noch.

Kommentare (4)

Dann hätte man die Preise aber auch so gestalten müssen, das sie annehmbar sind. Ich denke das es sicherlich auch ein Aspekt ist , der berücksichtigt werden sollte. Es gibt viele Menschen in Prenzlau und Umgebung die Arbeitslos sind ,oder von Harz 4 leben müssen. Ich denke auch diese Menschen würden gern einmal einen Kaffee ,oder ein Stück Kuchen dort geniessen wollen. Aber die Preise sind für diese Menschen nicht erschwinglich.

Ich sage nur eines dazu,einmal und nie wieder! Bei den preisen war es nur eine Frage der Zeit,bleibt einem ja schon die Tasse Kaffee im halse stecken.

kann dem nur Zustimmen ! wenn man für eine Tasse Kaffee soviel zahlen soll, das man für dieses Geld schon eine ganze Packung Kaffee zu kaufen bekommt,ich meine damit keinen Billigkaffee.

Also ich kann nur sagen, dass es sehr lecker ist und der Service "OK" war, die Preise waren nicht für nen sehr kleinen Geldbeutel gemacht, aber waren noch in einem guten Segment. Schlimmer finde ich nur, dass dieses Café gefühlt mehr zu als auf war!! Gern geh ich zum "Sontagsspaziergang" durch die Stadt, doch da stand man jedes mal vor verschlossener Tür, da blieb einen nur zum Überfüllten Eiscafé oder zu einem schlechten Restaurante in der nähe zu gehen. Vllt sollte man die Öffnungszeiten besser gestallten und zu belebten Tagen und Zeiten sein Café geöffnet haben und nicht hoffen, dass die Kunden kommen wann es mir oder meinen Angestellten passen könnte, denn dieses Gefühl haben die Öffnungszeiten vermittelt. LG