DRF-STATION ANGERMÜNDE

Rettungshubschrauber bleibt nachts am Boden

Der Hubschrauber „Christoph 64“ in Angermünde darf nur von 7 Uhr bis Sonnenuntergang fliegen. Das ist nicht unumstritten.
Benedikt Dittrich Benedikt Dittrich
Schnell vom Unfall in die Klinik geht es via Rettungshubschrauber.
Schnell vom Unfall in die Klinik geht es via Rettungshubschrauber. Patrick Pleul
Angermünde.

Der Rettungshubschrauber der DRF-Luftrettung ist schnell, darf aber nur von 7 Uhr morgens bis Sonnenuntergang fliegen. Das ist die Vorgabe vom Land, die mit der Eröffnung der Station in Angermünde vor drei Jahren unterschrieben wurde. Nachtflüge sind für den Piloten untersagt.

Erst vor wenigen Tagen gab es eine Situation, bei der ein Leser dies bemängelte: Der Unfall auf der Bundesstraße ereignete sich schon gegen 5.30 Uhr, der Hubschrauber landete aber erst kurz nach 7 Uhr an der Unfallstelle.

Bei Schwerverletzten kommt es mitunter auf Minuten an

Die Unfallopfer waren nicht lebensbedrohlich verletzt, das Problem liegt aber auf der Hand: Auch in der Nacht ist jede Minute entscheidend, wenn Menschen schwer verletzt werden oder einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erleiden. Viele müssen für eine ideale Behandlung in eine Spezialklinik. Der Weg dorthin kann wertvolle Zeit kosten.

In Mecklenburg-Vorpommern wird deswegen über das Nachtflugverbot bereits diskutiert. Die Flüge wären allerdings auch teurer, weil zusätzliches Personal nötig wäre.

 

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