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Nachtflugverbot

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Rettungshubschrauber darf nur tagsüber starten

Der Rettungshubschrauber in Angermünde.
Der Rettungshubschrauber in Angermünde.
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Das Innenministerium in Brandenburg erklärt, wieso der Rettungshubschrauber in Angermünde in der Nacht am Boden bleiben muss.

Ein Unfall in den Morgenstunden auf der Bundesstraße nach Schwedt und der Rettungshubschrauber landet erst zwei Stunden später – das sorgte unter manchen Lesern für Unverständnis. Die Luftretter aus Angermünde dürfen allerdings auch erst ab 7 Uhr starten, so schreibt es das Land Brandenburg vor. Für Notfalleinsätze in der Nacht sind die Hubschrauber in Brandenburg derzeit nicht vorgesehen.

Allerdings läuft derzeit ein Pilotprojekt mit dem Hubschrauber in Senftenberg in Südbrandenburg. Größtes Problem ist demnach, dass es für den Pilot schwierig ist, in der Nacht auf unbekanntem Terrain einen Landeplatz zu finden. Im schlimmsten Fall müsste der Hubschrauber den Einsatz abbrechen.

In den Nachtstunden darf lediglich ein Intensivtransporthubschrauber fliegen, so einen gibt es derzeit nur in Berlin und Senftenberg. Vorrangig würden damit aber Patienten in andere Kliniken verlegt. Technisch könnte auch in Angermünde ein solcher Intensivtransporthubschrauber stationiert werden.