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Schönheit eingefangen

Nur den Einband, mehr möchte Ines Schwarz vom neuen Prenzlau-Buch noch nicht zeigen.  FOTO: CM

VonClaudia MarsalDiese Publikation ist kein Prenzlau-Vorstellungsbuch, kein Vorher-Nachher-Bildband, nicht chronolo-gisch geordnet und ohne Anspruch auf ...

VonClaudia Marsal

Diese Publikation ist kein Prenzlau-Vorstellungsbuch, kein Vorher-Nachher-
Bildband, nicht chronolo-
gisch geordnet und ohne Anspruch auf Vollständig-
keit. Autorin Ines Schwarz meint dennoch, dass man es unbedingt besitzen sollte.

Prenzlau.„Ein Bilderbuch im besten Sinne des Wortes“, so beschreibt Ines Schwarz das, was sie zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht einmal selbst in den Händen hält. Als die 46-Jährige am Dienstagvormittag in die Redaktion kommt, hat sie nämlich eilig den Einband um ein anderes Buch schlingen müssen, weil die 750 Erstexemplare ihres Werkes noch beim Buchbinder in Berlin liegen.
Drei Tage vor der Angst steht die Schönwerderin quasi mit leeren Händen da. Doch die zweifache Mutter ist guter Dinge, dass zur Einführungsveranstaltung, die am Freitag, dem 7. Juni, im Dominikanerkloster stattfinden wird, ihr Bildband auf dem Tisch vor ihr liegt.
„Alles wird gut“, schmunzelt die Kommunikationsde-
signerin, die während des Studiums ihre Liebe zur Fotografie entdeckt und seitdem gehegt und gepflegt hat.
Zur Entstehungsgeschichte ihres Prenzlau-Bandes sagt die gebürtige Berlinerin: „Da war nichts, was mir in Erinnerung geblieben wäre von meiner ersten Begegnung mit Prenzlau im Oktober 1995. Wir folgten in unserem Auto dem Immobilienmakler unseres Vertrauens ins ländliche Idyll auf der Suche nach einem Resthof als zukünftigen Sitz des gemeinsamen Familiennestes. So waren wir zugegebenermaßen mehr auf der Durchreise und faszinierter vom Zauber der uns bis dato unbekannten uckermärkischen Landschaft und hatten nicht so sehr Entzücken übrig für die durchquerte Kreisstadt, die bei uns keinen bleibenden Eindruck hinterließ“, erinnert sie sich zurück. Und das sollte sich so schnell auch nicht ändern.
Aber ihrem Beruf sei es letztlich zu verdanken gewesen, dass sie sich Prenzlau und seiner Umgebung seitdem immer wieder fotografisch näherte, weniger journalistisch und dokumentarisch, als ständig auch hier auf der Suche nach den Schönheiten um sich herum, „die nur darauf warteten, von mir entdeckt und für eine Ewigkeit gebannt zu werden“.
Ob und wie ihr das gelungen ist, davon können sich Interessenten am Freitag im Kleinkunstsaal überzeugen. Beginn der öffentlichen Buchpräsentation ist 14 Uhr.

Kontakt zum Autor
c.marsal@uckermarkkurier.de